Urdorf
«Die Solisten waren glanzvoll»: Collegium Musicum punktete mit Englischhorn und Oboe

Das Collegium Musicum Urdorf überzeugte mit seinem stimmungsvollen Adventskonzert in der Neuen Reformierten Kirche. Ein Highlight waren die beiden Konzerte von Vivaldi.

Christian Murer
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Das Collegium Musicum Urdorf lud zum Adventskonzert. Wunderschöne Klänge gab es von Ani Arter am Englischhorn und Matthias Arter an der Oboe.
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Das Konzert begann mit «The Arrival of the Queen of Sheba» von Georg Friedrich Händel. Pascal Druey spielte die Geige.
Eva-Maria Burkard ist hier am Violoncello zu sehen – das Konzert begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer.
Pascal Brem spielt die Viola.
Matthias Arter interpretierte mit Ani Arter gemeinsam zwei Konzerte von Antonio Vivaldi für Oboe, Englischhorn und Orchester.
Naoko Matsumoto war in der Neuen Reformierten Kirche am Cembalo am Werk.

Das Collegium Musicum Urdorf lud zum Adventskonzert. Wunderschöne Klänge gab es von Ani Arter am Englischhorn und Matthias Arter an der Oboe.

Christian Murer

Trotz Covid-Zertifikatspflicht wagten sich am Sonntagabend gegen fünfzig Musikliebhabende in die Neue Reformierte Kirche Urdorf. Ani und Matthias Arter (Englischhorn und Oboe), Pascal Druey und Jeannine Brechbühler (Violine), Pascale Brem (Viola), Eva-Maria Burkard (Violoncello) und Naoko Matsumoto (Cembalo) vom Collegium Musicum Urdorf luden zum Adventskonzert.

Es begann mit der feierlichen Ouvertüre «The Arrival of the Queen of Sheba» von Georg Friedrich Händel. Bei den Liedern «Macht hoch die Tür», «Es ist ein Ros entsprungen», «Kommet ihr Hirten» und «Vom Himmel hoch, da komm ich her» konnte das Publikum zwei Strophen mitsingen.

Jeder und Jede brachte das Können des Collegium zur Geltung

Das Highlight waren die beiden Konzerte von Antonio Vivaldi für Oboe, Englischhorn und Orchester – meisterhaft interpretiert von Ani und Matthias Arter. Gefallen hat ebenso «Pastorale per il santissimo natale» von Francesco Manfredini. Vertraut waren auch das «Mariä Wiegenlied» von Max Reger und das Weihnachtslied «Es kommt ein Schiff geladen» mit einem Satz von Max Reger. Ein weniger geläufiges Werk waren die «Canzonetta aus dem Streichquartett Es-Dur op. 12» von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Alice Ehrismann aus Urdorf sagte danach: «Das Konzert war in jeder Hinsicht ein Genuss. Es war sehr stimmungsvoll und vielfältig. Die Oboen in ihrer ganzen Klangwelt einmal so nah zu erleben, war wunderschön.» Auch das Mitsingen gefiel ihr. «Das ganze Ensemble hat wunderbar harmoniert. Und doch konnte jeder Musiker und jede Musikerin ihr Können zur Geltung bringen.»

Guido Kempter aus Urdorf fand die beiden Solisten eine Klasse für sich: «Vor allem die Solistin Ani Arter mit dem Englischhorn habe ich noch nie so hinreissend gehört. Das ganze Konzert war für mich eine sehr schöne Einstimmung in den Advent.» Esther Loosli aus Schlieren ergänzte: «Mich hat die ganze Stimmung ergriffen. Die beiden Solisten waren glanzvoll. Vor allem die Solistin Ani Arter mit dem Englischhorn fand ich schlicht grossartig.»

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