Die Fussgängerunterführung Goldschlägistrasse machte bislang nicht den besten Eindruck. Sie war einerseits schlecht beleuchtet und andererseits stark versprayt. Nun hat die Stadt reagiert. So wurden Malerarbeiten mit offerierten Kosten von 3700 Franken ausgeführt sowie die bestehende Beleuchtung durch LED-Leuchten ausgetauscht. Diese kosteten 2785 Franken und die Montage nochmals rund 1200 Franken. Dadurch soll das Sicherheitsgefühl in der Unterführung erhöht werden, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage von GLP-Gemeinderat Andreas Kriesi.

Dieser wollte von der Exekutive wissen, ob die Stadt für den Unterhalt der Fussgängerunterführung zuständig sei und wenn ja, ob es von ihrer Seite bereits Pläne gebe, die Unterführung fussgängerfreundlicher zu gestalten. Kriesi begründete seinen Vorstoss unter anderem damit, dass die bislang wenig genutzte Unterführung mit der weiteren Entwicklung und vor allem der Eröffnung der Geschäfte am Rietpark nun vermehrt durch Anwohner beidseitig der Bahnlinie in Anspruch genommen werde.

Das sieht auch der Stadtrat so, wie er in seiner Antwort schreibt. Beim Vorgehen bezüglich dem Entfernen von Klebern und Sprayereien im öffentlichen Raum habe man sinngemäss jenes des kantonalen Tiefbauamtes übernommen. Dieses sieht vor, dass lediglich persönlichkeitsverletzende, sexistische oder rassistische Sprayereien entfernt werden. Zudem ist der Stadtrat daran, Erfahrungen im Umgang mit Sprayereien zu sammeln. Im Dezember 2014 sei deshalb ein Versuchsprojekt gestartet worden. «Ein Schlieremer Maler wurde mit Abdeckungsarbeiten zwecks Entfernung der Sprayereien für 3200 Franken an den beiden Unterführungen zwischen dem Alten Zürichweg und dem Brunnackersteig beauftragt», schreibt der Stadtrat. Nach der Auftragserteilung seien die SBB angefragt worden, ob sie einen Anteil von 1200 Franken der Kosten für ihren Teil übernehmen würden.

SBB zahlen einen Kostenanteil

«Dieser Anfrage stimmten die SBB zu. Seither werden diese Unterführungen durch das Team des Baudienstes und den Maler regelmässig überprüft», heisst es in der Antwort weiter. Es soll festgestellt werden, wie lange es dauere, bis erneut Graffiti angebracht würden und ob sofortige Entfernung helfe, dem Ganzen Einhalt zu gebieten. Diesen Mai hätten wieder Abdeckungsarbeiten ausgeführt werden müssen. Zurzeit sei es aber noch zu früh, um detailliert darüber zu berichten.