Unterengstringen
Nach Unfall im Gubrist: Staatsanwaltschaft eröffnet Verfahren gegen den 33-jährigen Autolenker

Vergangenen Sonntag ereignete sich im Gubristtunnel in Unterengstringen ein Verkehrsunfall. Vier Personen wurden verletzt. Nun hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet.

David Egger
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Nachdem der Autolenker in ein anderes Fahrzeug prallte, fuhr er beidseits in die Tunnelwand. (Archivbild)

Nachdem der Autolenker in ein anderes Fahrzeug prallte, fuhr er beidseits in die Tunnelwand. (Archivbild)

zvg/Kantonspolizei Zürich

Nach dem Unfall im Gubristtunnel von letztem Sonntag hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen den 33-jährigen mutmasslichen Unfallverursacher eröffnet. Dies bestätigte die Medienstelle der kantonalen Oberstaatsanwaltschaft am Mittwoch gegenüber der «Limmattaler Zeitung». «Ihm werden qualifiziert grobe Verletzung der Verkehrsregeln und weitere Delikte vorgeworfen», schreibt ein Sprecher.

Der Unfall hatte sich am Sonntagmorgen um 4.30 Uhr in jenem Teil des Tunnels ereignet, der zur Gemeinde Unterengstringen gehört. Der 33-jährige Türke war mit einem stark motorisierten Auto und übersetzter Geschwindigkeit unterwegs, wie die Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. So konnte er dann einem anderen Auto nicht mehr ausweichen und knallte gegen das Heck eines anderen Fahrzeugs. Bei der heftigen Kollision wurden vier Personen verletzt. Sie mussten mit Rettungswagen ins Spital gefahren werden.

Unklar ist, ob der Türke nüchtern war. «Zu den Ergebnissen der Blut- und Urinproben machen wir aus ermittlungstaktischen Gründen keine An­gaben», teilt die Oberstaatsanwaltschaft weiter mit. Die Kantonspolizei habe den Mann nach dem Unfall festgenommen. Nach der Befragung durch die Staatsanwaltschaft sei er wieder auf freien Fuss gesetzt worden.

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