Letztes Wochenende haben sich auf der Nordseite des Dietiker Bahnhofs Kriminelle herumgeschlichen. Davon zeugen die nigelnagelneuen, jetzt beschädigten Glasscheiben des neuen Kulturtreffpunkts Gleis 21. Kerstin Camenisch, Co-Präsidentin des Vereins Gleis 21, gehörte zu den ersten, die nach der Tat vor Ort eintraf. Die Spur war sozusagen noch heiss. «Die Steine lagen noch am Boden», sagt Camenisch auf Anfrage. Sofort habe man die Polizei gerufen. Nun ermittle die Dietiker Stadtpolizei. Camenisch geht davon aus, dass es sich um Vandalismus handelt und nicht um ein politisches Statement – schliesslich habe das «Gleis 21» stets positive Rückmeldungen erhalten und mit dem Quartier bestehe eine gute Zusammenarbeit.

Das «Gleis 21»-Gebäude gehört der Stadt. Und somit auch den Steuerzahlern, die die Renovation mitfinanziert haben. Und die nun in den sozialen Medien ihren Unmut ausdrücken. «Jetzt wurde es doch renoviert. So schön gemacht. Und jetzt das. Ich verstehe das echt nicht», schreibt eine Facebook-Userin. Und bringt damit nicht nur den Unmut über die Vandalen, sondern auch die Freude über den neuen Kulturtreffpunkt zum Ausdruck. Im Januar wird die grosse Eröffnungsfeier stattfinden (die Limmattaler Zeitung berichtete).