Übung
Umgekippte Autos, verunfallte Velofahrer: Die Feuerwehr Dietikon ist für den Ernstfall gewappnet

In rund 180 Einsätzen pro Jahr fährt die Feuerwehr aus. Manchmal trifft sie auch auf solche Unfallsituationen wie an der diesjährigen Hauptübung.

Cynthia Mira
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Feuerwehrübung Dietikon
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Cynthia Mira

Weder Feuer noch Rauch löst an der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Dietikon den Alarm aus. Stattdessen präsentiert sich in der Gyrhaldenstrasse ein Bild, dem man im richtigen Leben nicht begegnen möchte. Vereinzelt gehen die Besucher zu dem zur Seite gekippten Auto. Ein Fahrrad liegt im Gebüsch und dahinter lässt der Abgrund zum Garten eines Wohnhauses Schlimmes erahnen.

Scherben liegen verstreut auf der Strasse und in zwei weiteren beschädigten Fahrzeugen warten hilflos die in den Unfall involvierten Personen auf Rettung - an diesem speziellen Schauplatz zum Glück zwischendurch mit einem Grinsen im Gesicht. So mancher Schnappschuss wird gemacht, als die verletze Person an zwei Seilen aus der Tiefe geholt wird, während das umgekippte Auto Stück um Stück auseinandergebrochen wird.

Theo Leutenegger, seit dreissig Jahren im Amt bei der Feuerwehr als Arzt, kennt solche Szenen nur zu gut: «Ich habe in den Jahren schon einiges gesehen, aber wir sind da, um zu helfen», sagt er. Wichtig sei es, dass die Einsatzkräfte über das Erlebte sprechen können. Von der Wichtigkeit des Feuerwehrstützpunkts in Dietikon zeugt auch die Anwesenheit zahlreicher Feuerwehren der umliegenden Gemeinden. Zudem zog die diesjährige Hauptübung ausserordentlich viele Besucher und Besucherinnen an. «Der Wettergott ist wohl ein Feuerwehrmann», scherzt Stützpunktkommandant Stefan Fahrni, der durch den kalten, aber schönen Herbstnachmittag führt.

«Ich möchte auch mal in einem Feuerwehrauto fahren», sagt der junge Besucher Nevio, dem dieser Wunsch gleich erfüllt wird. Prompt landet er am Steuer auf dem Vordersitz eines der Feuerwehrautos, mit dem er sonst, wie er erzählt, in Kleinformat in der Wohnung herumkurvt. Gespannt hört er später seiner Grossmutter Marianne Feller zu, die ihm erzählt, dass die Situation, die äusserst echt wirkt, wie in einem Film gespielt sei. «Es ist sicher auch für die Aktiven der Feuerwehr schön, dass so viele gekommen sind», meint sie.

Shuttlebusse für Einsatzorte

Ebenfalls fasziniert und seit Beginn des Nachmittags dabei sind die beiden jungen Feuerwehrfans Alina und Tim Bonetti, die bei der ersten weniger spektakulären Übung den Ort erkunden und gespannt auf die verschiedenen Einsätze der Feuerwehr warten. «Es ist ja erst der Anfang, Highlights werden noch folgen», meint der Vater Roman Bonetti. In der Tat sorgen Überraschungen für einen ganz speziellen Anlass. Neben organisierten Busfahrten zu den jeweiligen Einsatzorten, fuhr auch ein Oldtimer aus guten alten Zeiten vor und konnte blumengeschmückt in Augenschein genommen werden. Zum Schluss ertönten Sirenen durch die Strassen und zusammen mit der Stadtmusik Dietikon ging es zurück zum Depot neben dem Stadthaus.