Birmensdorf/Uitikon/Aesch
Kläranlagenausbau war günstiger als budgetiert – die Abrechnung liegt jetzt vor

Die Baukostenabrechnung für den Ausbau der Kläranlage Birmensdorf wurde vom Uitiker Gemeinderat genehmigt. Die drei Ausbau-Etappen haben 25,49 Millionen Franken gekostet.

Lukas Elser und David Egger
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Über 25 Millionen Franken teuer, aber günstiger als erwartet, war der Ausbau der Kläranlage an der Reppisch in Birmensdorf.

Über 25 Millionen Franken teuer, aber günstiger als erwartet, war der Ausbau der Kläranlage an der Reppisch in Birmensdorf.

Bild: Oliver Graf (21. Juni 2019)

Der Uitiker Gemeinderat hat der ­Baukostenabrechnung für die Sanierung und den Ausbau der Kläranlage Birmensdorf zugestimmt. Das schreibt der Uitiker Gemeinderat in einer Mitteilung. Im März 2013 wurde ein Kredit in der Höhe von 25,645 Millionen Franken für den Ausbau der Kläranlage bewilligt. Der inzwischen abgeschlossene Ausbau fand in drei Etappen statt, von 2014 bis 2019. Die so erneuerte Anlage wurde am 21. Juni 2019 offiziell eingeweiht.

Die Kläranlagekommission hat den Gemeinden nun die Baukostenabrechnung vorgelegt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 25,49 Millionen Franken. Das entspreche einer Ausschöpfung des Projektkredits von 99,4 Prozent, wie es im Bericht des Gemeinderats heisst. Die Kläranlage Birmensdorf reinigt das Abwasser von insgesamt sechs Gemeinden, nämlich Uitikon, Aesch und Birmensdorf sowie Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Sie säubert das Abwasser, bevor es in die Reppisch fliesst.

Der nächste Ausbau der Kläranlage ist übrigens bereits in den Startlöchern: Am 28. November 2021 hat das Volk einen Kredit von 10,5 Millionen Franken genehmigt, um die Abwasserreinigungsanlage mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe auszustatten. Konkret geht es um eine Ozon-Anlage.

Die Kläranlage Birmensdorf wurde in den letzten Jahren stetig ausgebaut.

Die Kläranlage Birmensdorf wurde in den letzten Jahren stetig ausgebaut.

Oliver Graf

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