Uitikon
Uitikon führt die Schulsozialarbeit definitiv ein

Die Schulsozialarbeit kommt in Uitikon gut an: 95 Prozent der Schüler finden sie hilfreich oder zumindest ein wenig hilfreich. Nun wird aus dem Pilotprojekt eine feste Einrichtung.

Bettina Hamilton-Irvine
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Schule Uitikon: Sie führt die Schulsozialarbeit nächstes Jahr definitiv ein.

Schule Uitikon: Sie führt die Schulsozialarbeit nächstes Jahr definitiv ein.

Der Steuerfuss der politischen Gemeinde Uitikon bleibt bei 37 Prozent. Die Gemeindeversammlung genehmigte ihn wie auch das Budget 2015 am Mittwochabend einstimmig. Das Budget sieht bei Ausgaben von 36,4 Millionen und Einnahmen von 34,4 Millionen Franken ein Minus von knapp 2 Millionen vor. Deutlich sprachen sich die 135 anwesenden Stimmberechtigten auch für den Kredit über 361 000 Franken für die Sanierung der Zufahrtsstrasse und den Ersatz der Wasserleitung «In der Rüti» aus.

Zum Kredit über 165 000 Franken für die Erstellung eines neuen Urnen-Gemeinschaftsgrabs sagte die «Gmeind» einstimmig Ja. Auch die 996 000 Franken teure Sanierung der Allmendstrasse inklusive Ersatz der Werkleitungen wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Dies gilt auch für die Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Verein Kinderkrippe Löwenzahn sowie dem Beitragsreglement.

Schulsozialarbeit kostet 80 000 Franken pro Jahr

An der Versammlung der Schulgemeinde beschlossen die anwesenden 78 Stimmberechtigten einstimmig, die Schulsozialarbeit mit einer 50-Prozent-Stelle definitiv einzuführen. Das kostet insgesamt 79 200 Franken pro Jahr. Das Angebot gibt es bereits seit April 2012 als Pilotprojekt. In einer ersten Evaluation kommt das Angebot in Uitikon sehr gut an. So bezeichnen 82 Prozent der Lehrpersonen die Dienstleistungen der Schulsozialarbeit als hilfreich und nützlich. 95 Prozent der Schüler stuften die Schulsozialarbeit als hilfreich oder zumindest ein wenig hilfreich ein.

Das Budget der Schule mit einem Minus von 356 000 Franken bei Ausgaben von 15,3 Millionen und Einnahmen von 14,9 Millionen Franken wurde an der Gemeindeversammlung ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen. Der Steuerfuss bleibt bei 40 Prozent. Der Gesamtsteuerfuss beträgt somit unverändert 77 Prozent.