Vor zehn Jahren ging die Uitiker Feuerwehr eine Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich ein. Unterdessen habe das Uitiker Pikett seine Stellung innerhalb der Kompanie Limmattal verloren, wie Sicherheitsvorsteherin Barbara Furrer sagte. Statt als Pikett wird es nur noch als vierter Zug in der Kompanie Limmattal geführt. Dies habe den Nachteil, dass die Übungen in Zukunft vorwiegend in der Stadt Zürich abgehalten würden. «Das ist unglücklich, wenn wir nicht mehr auf eigenem Gemeindegebiet üben können», gab die Sicherheitsvorsteherin zu bedenken.

Uitikon folgt schliesslich einem Tipp der Gebäudeversicherung, wird mit 25 Mann selbstständig und kann bei Bedarf auf die Berufsfeuerwehr zurückgreifen.

Die Gemeinde- und Schulbibliothek erhält eine Stellenerhöhung auf 1,5 Stellen. Damit wird weiterhin eine 50-Stunden-Woche angeboten, wie es bereits in einer zweijährigen Versuchsphase geschah. Die Bibliothek hatte mit ihrem neuen Konzept der vermehrten Öffnungszeiten einen grossen Erfolg erzielt, wie Gemeindepräsident Victor Gähwiler eindringlich sagte.

Stabile Finanzen

Das Budget der Schulgemeinde wurde einstimmig genehmigt. Es resultiert im kommenden Jahr ein Steuerfuss von unverändert 31 Prozent. Budgetiert ist ein Aufwand von 11,661 Millionen Franken und ein Ertrag von 11,532 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 129 000 Franken. Das Eigenkapital beträgt voraussichtlich Ende 2013 6,718 Millionen Franken.

Finanzvorstand Chris Linder erwähnte den Steuerfussabtausch zwischen der Schule und der Politischen Gemeinde ab 2014. Die Schule wird von der Gemeinde fünf Steuerprozente übernehmen. Der Gesamtsteuerfuss soll jedoch gleich bleiben.

Fast einstimmig ging das Budget 2013 der Politischen Gemeinde durch. Es sieht bei einem Ertrag von 36,284 Millionen und einem Aufwand von 33,748 Millionen einen Ertragsüberschuss von 2,535 Millionen Franken vor. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 46 Prozent, wobei der Gesamtsteuerfuss ohne Kirchen nächstes Jahr weiterhin 77 Prozent beträgt. Das gute Ergebnis resultiert vor allem aus einmaligen Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und einer tieferen Abgabe an den kantonalen Finanzausgleich, was aber ein einmaliger Effekt darstellt. Wie Finanzvorstand Markus Hoppler erklärte, sei ein konstanter Steuerfuss ohne Jo-Jo-Effekt das Ziel des Gemeinderats. Uitikon habe einen ausserordentlich hohen Investitionsbedarf, was zu einem gezielten Abbau des Nettovermögens führe.

Die Versammlung nahm ferner einen Kredit von 429 000 Franken für die Instandsetzung der Wasserbehälter des Reservoirs Büel an. Das Reservoir ging 1991 in Betrieb und weist eine Korrosion des Zementsteins auf.

Ferner kam es zu einer Vorberatung der Sanierung der Mettlenstrasse und dem Ersatz von Werkleitungen. Die Uitiker Stimmberechtigten werden am 3. März 2013 wegen des erforderlichen Kredits von 1,44 Millionen Franken an die Urne gerufen.