Uitikon

Üdiker-Huus steht vor der Auffrischung: Gemeinderat beantragt 400'000 Franken

Der wohl beliebteste Treffpunkt Uitikons wird heuer 40 Jahre alt.

Der wohl beliebteste Treffpunkt Uitikons wird heuer 40 Jahre alt.

Uitikon ohne sein Üdiker-Huus ist für viele undenkbar. Gemeinderat beantragt einen Projektierungskredit von 400'000 Franken.

Mit den mietbaren Räumen, dem Saal, dem Restaurant sowie der Feuerwehr weist die Überbauung eine wichtige Zentrumsfunktion auf. Sie ist jedoch in die Jahre gekommen – vor 40 Jahren wurde das Gebäude nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Nun beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung vom 26. November einen Kredit von 400000 Franken. Damit soll eine Teilsanierung projektiert werden.

So sei die Haustechnik, insbesondere die Lüftungsanlage, am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, schreibt der Gemeinderat in der Weisung. Es gelinge bereits heute nur schwerlich oder gar nicht mehr, Ersatzteile aufzutreiben. «In Kombination mit der Umnutzung des ehemaligen Werkhofs zur Gemeinde- und Schulbibliothek sowie der Vergrösserung der Feuerwehr muss die Gebäudetechnik aufgrund des Alters der Liegenschaft in eine ganzheitliche Planung miteinbezogen werden.»

Ein Ausbau für 7,5 Millionen Franken vorgesehen

Die Projektierungsarbeiten gliedern sich in die drei Gebiete Gebäude, Feuerwehr und Bibliothek. In Ersterem geht es um künftige energetische Massnahmen wie die Belüftung oder Wärmeerzeugung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Für die Feuerwehr sei im Ernstfall eine uneingeschränkte Zu- und Wegfahrt zum Gebäude zentral, was sich auf die Wahl der Torsysteme auswirke, schreibt der Gemeinderat. Zudem müsse in diesem Bereich die räumliche Ausgestaltung so bestimmt werden, dass die Unterteilung der Nutzfläche in einen Schwarz- und Weissbereich möglich wird.

Aus Sicht der Bibliothek seien helle, benutzerfreundliche Räume wichtig. Diese sollen eine flexible Nutzung zulassen, heisst es weiter.

In der Finanzplanung bis 2023 sind die Ausgaben für die Bauarbeiten mit insgesamt 7,5 Millionen Franken veranschlagt. Dabei sind für den Ersatz der Lüftungsanlagen 1,8 Millionen Franken und für die Erweiterung des Feuerwehrdepots und die Umnutzung der Bibliothek jeweils 1,3 Millionen vorgesehen. 2022 soll der Umbau der WC-Anlagen für 300000 Franken folgen, ein Jahr später die energetische Sanierung für 2,8 Millionen Franken.

«Für den Erhalt und die künftige Nutzung des Üdiker-Huus’ ist es unabdingbar, die Planung der Umnutzung mit einer altersbedingten Teilsanierung zu kombinieren. Damit können wir einen nachhaltigen und haushälterischen Einsatz der Finanzmittel gewährleisten», schreibt die Exekutive in der Weisung. Auch die Rechnungsprüfer sehen das so und empfehlen die Annahme der Vorlage. (aru)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1