«Ich bin etwas aufgeregt», verrät die 9-jährige Chiara Mongelli vor dem Wettkampf. Als Vorbereitung auf «de schnällscht Limmattaler-Fisch» sei sie am Morgen noch zwei Runden rennen gegangen. Und ausgeschlafen habe sie auch, ergänzt ihre Mutter.

Die Stimmung im Schwimmbad Fondli ist an diesem Samstagnachmittag gut. «Die Kinder sind sehr motiviert», sagt die Zeitstopperin Jacqueline Meier. Bereits hat sich die jüngste Gruppe mit den Jahrgängen 2007 und 2006 versammelt und hört aufmerksam den Ausführungen von Starterin Damaris Varone zu.

Beim Startordner Theo Siegrist erhalten die Kinder letzte Anweisungen, nun steht dem Schwimmkampf nichts mehr im Weg. Auf das Kommando «Auf die Plätze!» gehen die Kinder in Position, sobald das Horn pfeift, springen sie ins Wasser. Beim Start ist die Konzentration der Kinder, Organisatoren und Zuschauer gross. Danach geht die Energie ins Crawlen oder Anfeuern über.

Limmattaler Fisch wird Tradition

Bereits zum vierten Mal findet der Schwimmwettbewerb «de schnällscht Limmattaler-Fisch» statt. Er wird von den Schwimmschulen, Schwimmklubs und vom Schulsport der Limmattaler Gemeinden unterstützt.

Mitmachen können Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die aus dem Limmattal kommen. Über 125 Kinder haben sich dazu angemeldet, nicht ganz so viele haben am Wettkampf teilgenommen.

Jedes Jahr teilgenommen hat der 10-jährige Tobias Grod. 2012 durfte er sogar ein spezielles Erfolgserlebnis feiern: «Letztes Jahr schwamm ich beim Wettkampf schneller als ein Kollege, der im Training sonst immer besser war», erinnert sich Tobias freudig. Dieses Jahr schaffte er es auf den dritten Platz in seiner Kategorie.

Ebenfalls zum vierten Mal dabei ist die Drittklässlerin Miriam Wolfrum aus Weiningen, die in ihrer Kategorie die schnellste ist. Wenn sie nicht Profischwimmerin werde, möchte sie einmal Chemikerin werden, sagt Miriam. Und Sportlehrerin möchte die 12-jährige Anna Vassalli aus Uitikon werden, die dieses Mal die schnellste von allen war.

Wie bei Wettbewerben üblich, flossen im Fondli auch Tränen. Initiantin und Präsidentin des Vereins «Limmattaler-Fisch», Ursula Hintermeister, tröstet bei der Rangverkündigung ein Mädchen, das über ihren vierten Platz enttäuscht ist. Doch Hintermeister muntert sie auf: Nächstes Jahr finde der Wettbewerb wieder statt.