Dietikon
Über die Zukunft des Schächli-Areals hat ein Wettbewerb entschieden

Gestern wurde das Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs für die Neubebauung des Schächli-Areals an der Asylstrasse vorgestellt. In Zukunft soll auf Laubengängen geplaudert werden.

Gabriele Heigl
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Bis zu 48 Wohnungen wird das Schächli-Objekt in der Asylstrasse umfassen. zvg

Bis zu 48 Wohnungen wird das Schächli-Objekt in der Asylstrasse umfassen. zvg

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Die neue Bebauung des Areals «Entenbad» an der Schöneggstrasse 29 und der Asylstrasse 8 und 14 ist seit gestern einen Schritt weiter. Die Eigentümerin, die Schächli Baugenossenschaft Dietikon, präsentierte gestern den etwa 40 anwesenden Gästen das Projekt, das aus einem Architektur-Wettbewerb als Sieger hervorgegangen war.

Alle acht eingegangenen Vorschläge seien von hoher Qualität gewesen, sagte Schächli-Präsident Karl Geiger in seinem Eröffnungsreferat im Gemeinschaftsraum der Siedlung Schachenmatt. Am Ende gewann das Zürcher Studio Märkli.

Die Schächli Baugenossenschaft Dietikon baut Wohnungen vor allem für Familien und Senioren und vermietet sie nach dem Kostendeckungsprinzip. Die neue Bebauung wird bis zu 48 Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen für Familien und Senioren umfassen. Die Genossenschaft rechnet mit Gesamtkosten von etwa 20 Millionen Franken.

Ausstellung

Bis zum Sonntag können die Vorschläge und das Siegerprojekt im Gemeinschaftsraum der Siedlung Schachenmatt, Schächlistrasse 2, von 17 bis 19 Uhr besichtigt werden.

Im Erdgeschoss werden Geschäfte einziehen, die Schächli-Verwaltung sowie der Tierarzt, der seine Praxis bereits am selben Ort in der alten Schächli-Liegenschaft aus den 1970er Jahren hat. Die alten Gebäude werden im Herbst 2018 abgerissen, bis dahin müssen alle Mieter ausgezogen sein.

Sie haben aber die Möglichkeit, im neuen Bau wieder einzuziehen. Ausser Vertretern der Stadt und der Anwohner kamen auch mehrere dieser betroffenen Schächli-Mieter zur Ausstellungseröffnung, um sich über das Siegerprojekt zu informieren. Die meisten äusserten sich angetan, etwa von den grossen flexibel nutzbaren Wohnhallen, die den Kern jeder Wohnung bilden, sowie den Laubengängen, über die alle Wohnungen zugänglich sind.

Der Architekt erwartet, dass auf diesen Gängen ein Begegnungsraum der Bewohner entsteht.