Badesaison
Trotz verregnetem Frühsommer: Limmattaler Badis konnten aufholen

Dank des schönen Spätsommers endet die Badisaison doch noch versöhnlich.

Ly Vuong
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Schwimmbad Geren in Birmensdorf,
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Wie seine Kollegen im Schwimmbad Weihermatt in Urdorf spricht auch Badmeister Hans Käser mehrere Sprachen.
Die Badi in Oberengstringen.
Schwimmbad Im Moos in Schlieren,
Badi Limmattal

Schwimmbad Geren in Birmensdorf,

Lina Giusto

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und damit auch die Badisaison. Vielerorts schliessen dieses Wochenende die Freibäder – auch im Limmattal. Damit geht eine Saison zu Ende, die wegen des verregneten Frühsommers schlecht anfing und durch die vergangenen Wochen doch noch zu erfreulichen Besucherzahlen führte.

So zählte die Birmensdorfer Badi Geren dieses Jahr 39 000 Eintritte. Das sind 8000 Besucher weniger als 2015, aber immer noch 15 000 mehr als 2014. «Der schlechte Saisonstart hat dazu geführt, dass das Personal im Mai und Juni mehr Zeit in Garten- und Anlagepflege investieren konnte», sagt Badmeister Süri Markovic. In den letzten zehn Wochen habe man jedoch dank des heissen Spätsommers die Bilanz retten können. «Wären die Gäste im Juli nicht in die Ferien gegangen, hätte man bestimmt Zahlen wie 2015 gehabt», meint Restaurantführerin Marlies Graf.

Limmattaler Badis
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Fondli Dietikon Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 9-20 Uhr, Mittwoch 6-20 Uhr (in den Sommerferien von 9-20 Uhr) Eintrittspreis: 6 Franken
Weihermatt Urdorf Öffnungszeiten: Bis Mitte August 9-20 Uhr, ab Mitte August bis Anfang September 10-19 Uhr Eintrittspreis: 6 Franken
Badi Geren Birmensdorf Öffnungszeiten: Juli und August 9-20 Uhr, September 9-19 Uhr Eintrittspreis: 7 Franken
Badi Im Moos Schlieren Öffnungszeiten: Bis Mitte August 9-20 Uhr, ab Mitte August bis Ende September 9-19 Uhr Eintrittspreis: 7 Franken

Limmattaler Badis

Christian Murer

Eine positive Bilanz zieht man im Freibad Zwischen den Hölzern in Oberengstringen. Es verzeichnete trotz schlechten Starts 40 000 Eintritte. Gegenüber letztem Jahr sei dies minim schlechter, sagt Betriebsleiterin Carolina Schaffner. Das habe mitunter damit zu tun, dass nicht nur Oberengstringer, sondern auch viele auswärtige Besucher den Weg in die Badi finden würden. Zufrieden ist Schaffner auch bezüglich des Recyclings. Seit letztem Jahr sind im «Hölzli» die Abfalleimer mit Piktogrammen versehen. Seither würden die Gäste den Abfall vorbildlich trennen.

Weniger Littering kann auch das Schwimmbad Weihermatt in Urdorf dieses Jahr verzeichnen. Sogar junge Leute verhielten sich bis auf wenige Ausnahmen mustergültig, lobt Hans Kaeser, Leiter Sportanlagen Weihermatt. Der Ferienplausch und das Schwimmfest der Primarschule, hätten der Badi viele junge Badegäste beschert. «Fehlende heisse Wochenenden haben sich jedoch negativ auf die Umsatzzahlen ausgewirkt, doch die abschliessenden Hochsommertage haben für vieles entschädigt. Trotzdem konnten die diesjährigen Eintritte nicht mit der letzten Badisaison mithalten», so Kaeser.

Rekordtag in Dietikon

In Dietikon liegt die diesjährige Saison mit insgesamt 84 868 Eintritten zwar hinter dem Rekordjahr 2015 (97 542 Eintritte), aber immer noch vor dem Jahr 2014 mit 67 020 Besuchern, sagt Bruno Rabe, Leiter Amt für Umwelt und Gesundheit. Immerhin sei der 10. Juli mit 5838 Besuchern ein absoluter Rekordtag in der Geschichte des Schwimmbads Fondli gewesen.

Noch keine Ferien hat das Personal der Badi Im Moos in Schlieren. Das «Möösli» ist das einzige Limmattaler Freibad, das noch bis Ende September geöffnet hat. Wegen des schlechten Wetters anfangs Saison seien die Eintritte der Bio-Badi gegenüber 2015 rückläufig, doch umsatzmässig laufe es für das Restaurant gleich gut wie letztes Jahr, bilanziert Restaurantleiterin Cécile Gigon.