Limmattal

Touristen sollen dank neuer Karte in die Boom-Region pilgern

Toni Brühlmann und Bruno Hofer präsentieren stolz die erste Freizeit- und Wanderkarte für das Limmattal.

Toni Brühlmann und Bruno Hofer präsentieren stolz die erste Freizeit- und Wanderkarte für das Limmattal.

Die Standortförderung Limmattal steckt hohe Erwartungen an die erste Freizeit- und Wanderkarte der Region. Eines der Ziele ist es, den Seminartourismus attraktiver zu machen. Die Karte bietet nicht nur Wander- und Velowege.

Das Limmattal ist eine Boom-Region. Immer mehr Leute zieht es in die Gemeinden nahe der Stadt Zürich. Gründe dafür sind unter anderem die Infrastruktur sowie die Preise, die im Gegensatz zur grossen Stadt bezahlbar sind. Für seine Freizeit- und Wandermöglichkeiten ist die Region jedoch kaum bekannt.

Das will die Standortförderung Limmattal nun ändern. Gestern präsentierte sie die erste Freizeit- und Wanderkarte der Region Limmattal. Im Willkommenspaket für die Neuzuzüger übernimmt nun die Karte mit dem Titel «Entdecken Sie das Limmattal» den Platz, den bisher die Broschüre für den ganzen Kanton «52 × Zürich» innehatte.

Auch Touristen sollen kommen

Doch die Karte sei viel mehr als nur eine einfache Informationsquelle für die hiesige Bevölkerung, sagt Bruno Hofer, Geschäftsleiter der Standortförderung Limmattal: «Wir wollen die Wohnregion Limmattal neu positionieren.»

Die Bevölkerung dürfe sich durchaus bewusst werden, dass die Region einiges biete. «Die Menschen sollen nicht nur ins Limmattal ziehen, um hier zu schlafen und zu arbeiten, sie sollen hier Wurzeln schlagen und sich mit der Region identifizieren.»

Die Karte wird nun in den Mitgliedsgemeinden der regionalen Standortförderung unter die Leute gebracht. Aber auch über die Region hinaus soll die Karte erhältlich sein. Wer beispielsweise die Stadt Zürich besucht, soll dort auch Informationen über Freizeitmöglichkeiten im Limmattal erhalten.

So könnten künftig auch vermehrt Touristen den Weg ins Limmattal finden. Ausserdem versuche man, die Region für den Seminartourismus attraktiver zu machen.

«Tagungen und Seminare verlangen nach einem Rahmenprogramm, einem Freizeitangebot», betont Toni Brühlmann-Jecklin, Präsident der Standortförderung Limmattal und Schlieremer Stadtpräsident. Die Karte soll veranschaulichen, dass die Region diesen Mehrwert biete.

Eine Karte mit vielen Infos

Zusammengefaltet ist die Karte etwa handgross. Faltet man sie auf, kommt eine grosse Luftaufnahme der Region zum Vorschein. Darauf sind Wanderwege grün, Velowege rot markiert.

Wandervorschläge sind mit Buchstaben gekennzeichnet und neben der Karte beschrieben. Kleine Nummern markieren Sehenswürdigkeiten. Die dazugehörigen Legenden finden sich auf der Rückseite der Karte, wo sich auch die beteiligten Gemeinden vorstellen.

«Jede Gemeinde hat ihren Teil selbst geliefert», betont Hofer und verweist auch auf die gute Zusammenarbeit der Gemeinden bei der Erstellung der Karte.

Das nächste Jahr soll die Karte auch ausserhalb der Region erhältlich sein. Die Budgetmittel seien beschränkt, aber man mache damit das Möglichste, sagt Hofer: «Wir werden auch auf crossmediale Verbreitung setzen.»

Als Beispiel nennt er eine interaktive Karte im Internet. Bereits heute ist die Freizeit- und Wanderkarte auf der Homepage der Standortförderung Limmattal zu finden.

Informationen zur Tourismusregion Limmattal finden Sie hier

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1