Aesch
«Tennishallen»-Gestaltungsplan erhält grünes Licht

Der Gestaltungsplan im Industriequartier ist nach fehlbaren Einsprachen wieder auf gutem Weg und liegt mit dem Bauprojekt derzeit öffentlich auf. Ohne weitere Verzögerungen könnte bereits im Sommer gebaut werden.

Alex Rudolf
Drucken
Teilen
Anstelle einer Tennishalle kommen hier bald 16 Wohnungen zu stehen.

Anstelle einer Tennishalle kommen hier bald 16 Wohnungen zu stehen.

ces

Nach der Gemeinde gibt nun auch der Kanton dem Gestaltungsplan für die Überbauung an der Eichacherstrasse seinen Segen. Derzeit liegt dieser öffentlich auf. Die Tennishalle Feld AG plant im Aescher Industriequartier eine Überbauung mit 16 Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern. Um dafür Platz zu schaffen, wird eine der beiden Tennishallen abgerissen.

Das angrenzende Wohnhaus soll ebenso saniert werden wie die zweite Tennishalle.

In einem Mitwirkungsverfahren konnten die Anwohner Einwendungen vorbringen, die in den Gestaltungsplan einflossen. Nun wird klar: Einwendungen, die nicht in den revidierten Gestaltungsplan einflossen, betrafen diesen gar nicht erst. Gemeindepräsident Hans Jahn (Forum Aesch) sagt auf Anfrage, dass die Einwendungen unter anderem die Dachform oder Umgebungsgestaltung betrafen.

«Solche Einwendungen können jedoch nicht bei einem Gestaltungsplan gemacht werden, sondern erst beim eigentlichen Bauprojekt», sagt er.

Das konkrete Bauprojekt liegt nun – zeitgleich wie der Gestaltungsplan – öffentlich auf. «Was den privaten Gestaltungsplan betrifft, erwarten wir keine Einwände mehr, da er bereits entsprechend abgeändert wurde», so Jahn.

In Bezug auf die Baugenehmigung für die 16 Wohnungen, die Sanierung des Mehrfamilienhauses sowie der Tennishalle, könne er keine Prognosen machen. Fest stehe, dass Rekurse den Baustart verzögern würden, so Jahn. Verlaufe alles nach Plan, könne im Sommer gebaut werden, so Jahn.

Keine Abweichung von BZO

Der ursprüngliche Plan der Bauherren wurde stark abgeändert. So sollten eigentlich 22 Wohnungen erstellt und ein Stockwerk höher – also drei- statt zweigeschossig – gebaut werden. Nach Einwendungen von vier Anwohnern im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens liess die Bauherrin jedoch von Abweichungen von der geltenden Bau- und Zonenordnung (BZO) ab.

Bereits Anfang Oktober letzten Jahres gab der Aescher Gemeinderat dem privaten Gestaltungsplan seinen Segen.