Die Einführung eines Tempo-30-Regimes auf der Dietiker Schöneggstrasse ist schon lange ein Anliegen von SP-Gemeinderat Manuel Peer. Nun nimmt er einen neuen Anlauf. Zusammen mit zehn Mitunterzeichnenden hat er ein entsprechendes Postulat eingereicht. «Tempo 30 ist ein bewährtes Mittel zur Verbesserung der Lebensqualität in Wohnquartieren. Dazu erhöht Tempo 30 die Sicherheit und das Nebeneinander von Auto, Velo und Zufussgehenden», heisst es darin. Nach dem Motto «neue Regierung, neue Hoffnung», wage er nach 2002 und 2008 einen weiteren Versuch mit Tempo 30 auf der Schöneggstrasse. Die Gründe dafür hätten sich wenig geändert.
«An der Schöneggstrasse liegen vier Schulhäuser und drei Kindergärten», so Peer. Zudem würden die Mittelschüler von Dietikon mit dem Velo über die Schöneggstrasse nach Urdorf in die Schule fahren. Gleiches gelte für die Oberstufenschüler im Luberzen. Und nicht zuletzt werde entlang der Schöneggstrasse gewohnt. «Es leben dort Familien mit Kindern. Auch der Osten verdient, ein lebenswertes Quartier zu sein», so Peer. Deshalb fordert er den Stadtrat dazu auf, rasch die nötigen Planungsschritte für die Einführung von Tempo 30 im gesamten Gebiet Schöneggstrasse einzuführen. Alternativ könne eine Sperrung – mit Ausnahme für den Bus und das Velo – auf der Höhe des Schulhauses Wolfsmatt geprüft werden.