Urdorf

Teilnehmerrekord für den Ferienpass der Gemeinde Urdorf

Basteln auf dem Bauernhof, 148 Kinder haben sich insgesamt für die Kurse angemeldet.

Basteln auf dem Bauernhof, 148 Kinder haben sich insgesamt für die Kurse angemeldet.

Der Ferienspass, organisiert von der Jugendarbeit der Politischen Gemeinde, ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits zum zehnten Mal in Folge dürfen Schüler der ersten bis zur letzten Volksschulklasse aus einem Strauss von Angeboten auswählen.

Dieses Jahr erreichten Anmeldungen und Kursbesuche Rekordwerte. 148 Schüler meldeten sich an und besuchten 448 Kurse. Das sind drei Kurse pro Kind im Durchschnitt (siehe Kasten).

«Drei Anmeldungen pro Kind, das ist ein sehr guter Wert», äussert sich Andrea Köbeli, die Jugendbeauftragte der Gemeinde. Viele Vereine und Anbieter führen wiederum dieselben Angebote durch, weil sie sehr erfolgreich und beliebt waren. Wenn man das bedenkt, dann ist eine Steigerung um 19 Teilnehmende gegenüber dem Vorjahr trotzdem bemerkenswert.

Basteln und essen auf Bauernhof

Viel Betrieb herrscht auf dem Bauernhaus der Fasnachtsclique Schäflibach, die ein Angebot kreiert hat. Basteln, malen und gestalten heisst es und richtet sich an Kinder ab acht Jahren. Es ist Montagvormittag. Die Kinder haben den ersten Teil ihrer Fantasieuhr kreiert. Sie haben gepappt und geklebt und sind guter Laune.

Auf der Wiese brennt ein Feuer, auf dem sie ihre Würste braten können. Die Stimmung ist gut, erstaunlich friedlich bei einer Schar von rund 15 Kindern. Am Nachmittag geht es mit Basteln weiter. Aber vorerst kümmern sich die rund fünf erwachsenen Betreuungspersonen um den ordentlichen Ablauf des Mittagessens.

So wie hier die Clique Schäflibach sind es Vereine und Private, die den Ferienspass tragen. Jugendbeauftragte Andrea Köbeli zählt diejenigen auf, welche schon seit Anbeginn dabei waren: Männerriege, Volleyballklub KSL, Curlingclub, Unihocheyclub, Samariterverein, Spieleklub, Handballclub Dietikon-Urdorf und die Feuerwehr.

Viele andere seien seit Jahren dabei, so die Familie Grob, die das äusserst beliebte Brötlibacken auf ihrem Hof anbietet, die Tanzfabrik, der Sanapark, die Firma Giunchi-Inneneinrichtungen, der Golfclub, der Familiengartenverein und so weiter.

Zirkus als Jubiläumsangebot

Absagen von Angeboten, wie in früheren Jahren passiert, musste Andrea Köbeli wegen genügender Interessenten keine vornehmen. Lediglich beim Tanzen reichte es statt für vier Kurse nur für einen. So behilft man sich mit Breakdance und Streetstyle. Das erstmals angebotene Karate sei mit 30 Kindern sehr gut besucht gewesen, freut sich die Jugendbeauftragte. Beim Brötlibacken hätten gar nur diejenigen mitmachen können, welche noch nie dabei waren. Sie hätten die Listen eigens dafür «abgecheckt», so Köbeli.

Renner seien etwa der Plauschtag in der Badi mit 60 Anmeldungen oder der abschliessende Zirkusspieltag von morgen Samstag mit 50 Anmeldungen.

Was passiert nächstes Jahr? Andrea Köbeli: «Der Ferienspass ist eine erfolgreiche Sache, auf jeden Fall. Ich nehme an, dass wir ihn nächstes Jahr weiterführen werden.»

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