Schwimmwettbewerb

Teilnehmerrekord beim «Limmattaler Fisch» im frisch sanierten Hallenbad

Die schnellsten «Limmattaler Fische». (mu)

Die schnellsten «Limmattaler Fische». (mu)

156 Mädchen und Buben nahmen am Schwimmwettbewerb «Limmattaler Fisch» teil – mehr denn je. Schnellstes Mädchen war Miriam Wolfrum aus Weiningen, schnellster Bub Dimitri Vogiatzis aus Killwangen.

Im Hallenbad in Geroldswil ist an diesem Samstagnachmittag viel los: Es ist der erste Wettkampf im renovierten 40-jährigen Hallenbad. Die Mädchen und Buben absolvieren mit ihren pinkfarbenen Kappen die verschiedenen Einzelwettkämpfe.

Praktisch im Minutentakt ertönt ein schrilles Startsignal und die Kinder stürzen sich ins angenehm warme Wasser. Am Bassinrand feuern der elterliche Anhang, viele Bekannte und freiwillige Helferinnen und Helfer die Schwimmenden mächtig an. Die Stimmung ist schlicht grossartig.

Sichere Schwimmer werden

Exakt 156 Mädchen und Buben im Alter von sechs bis zwölf Jahren wollen «de schnällscht Limmattaler-Fisch» werden. Das freut die Organisatorin Ursula Hintermeister aus einem besonderen Grund: «Das ist Teilnehmerrekord.» Zusätzlich seien elf Mannschaften in der 4er-Stafette geschwommen. «Auch das ist ein Rekord und eine Bestätigung, dass wir Kinder für solche Wettkämpfe heute noch begeistern können», so die Frau mit dem Mikrofon in der Hand.

Die Initiantin dieses schon fast traditionellen Events ist die Schwimmschule/Club Limmattal, zusammen mit dem Wasser-Sport-Club Dietikon. «Einen regionalen Limmattaler Schwimmwettkampf für Kinder gab es früher noch nicht», sagt Mitorganisatorin Ursula Hintermeister, «auch organisieren nicht alle Gemeinden eigene Schwimmwettkämpfe.»

Und so riefen sie vor einigen Jahren den «Limmattaler-Fisch» ins Leben. «Es ist dabei unser Ziel, die limmattaler Kinder zum Schwimmen zu motivieren. Sie sollen sichere Schwimmer werden und die Chance und den Spass haben, ihre Fähigkeiten an einem Wettkampf zu zeigen», so Ursula Hintermeister.

Medaillen und Diplom

Inzwischen ist es Zeit für die 4-er-Plausch-Stafetten geworden. Ganz zappelig warten die jungen Wasserratten auf ihren Einsatz. Die ehrgeizigen Teams stehen am Start.

An der anschliessenden Rangverkündigung steigen die besten aufs Podest. Zu den allerschnellsten Fischen über die 50-Meter-Distanz von zwei Beckenlängen gehören Miriam Wolfrum (Zeit: 34,26 Sekunden) aus Weiningen und Dimitri Vogiatzis (32,11) aus Killwangen.

Freudestrahlend stehen sie auf den Treppchen und bestaunen ihre Medaillen. Ganz stolz hält der zwölfjährige Dimitri das Diplom in der Hand und meint etwas verschmitzt: «Diese Auszeichnung freut mich mega. Sie bekommt natürlich einen Ehrenplatz in meinem Zimmer.» (mu)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1