Taxisterben
Seit Beginn der Coronakrise: In Zürich sind ein Drittel weniger Taxis unterwegs

Die Coronakrise hinterlässt auch bei den Taxibetrieben der Stadt Zürich ihre Spuren. Trotz der Lockerungen machen die Taxis nur noch halb so viel Umsatz wie vor der Krise.

Online Redaktion
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Ein Taxistand am Zürcher Hauptbahnhof. Die Taxis haben die Coronakrise noch nicht überstanden.

Ein Taxistand am Zürcher Hauptbahnhof. Die Taxis haben die Coronakrise noch nicht überstanden.

Mario Heller / WIR

1500 Taxis fuhren ihre Gäste vor der Coronakrise durch Zürich. Eineinhalb Jahre später sind es nur noch rund 1000 – ein Drittel weniger als noch 2019, wie das SRF Regionaljournal berichtet. Trotz der jüngsten Lockerungen der Massnahmen gegen das Coronavirus machen die Taxis gerade einmal noch 50 - 70 Prozent des Umsatzes von vor der Krise.

Man befördere viel weniger Touristen und insbesondere auch weniger Geschäftsleute, weil diese oft noch von zu Hause aus arbeiten, heisst es beim Zürcher Taxiverband. Zwar steige der Umsatz derweil im Nachtbetrieb durch die Öffnung der Bars und Clubs etwas, wiederum aber haben die Öffentlichen Verkehrsbetriebe den Betrieb auch zu Randzeiten wieder hochgefahren. Dazu wurde der Nachtzuschlag von 5 Franken im ÖV ebenfalls wieder gestrichen.

Der Zürcher Taxiverband rechnet damit, dass sich die Situation für die Fahrerinnen und Fahrer weiter verschlechtern wird. Wenn die Hilfsgelder auslaufen, die viele Taxibetriebe momentan noch beziehen können, rechnet der Verband mit einer Konkurswelle.