Uitikon

SVP und Grüne sind für die Einheitsgemeinde

Walter Schelling (links) übergibt das Uitiker SVP-Präsidium an Sascha Gut (Mitte). Rechts im Bild SVP-Gemeinderat Markus Stäheli.

Walter Schelling (links) übergibt das Uitiker SVP-Präsidium an Sascha Gut (Mitte). Rechts im Bild SVP-Gemeinderat Markus Stäheli.

An ihrer Versammlung hat die SVP Uitikon Sascha Gut als neuen Präsidenten gewählt. Der 23-Jährige übernimmt von Walter Schelling. Wie die SVP mitteilt, freue sich der neue Präsident auf die politische Arbeit: «Gut ist im Dorf verwurzelt und motiviert für die neue Aufgabe.»

Zudem fasste die SVP-Ortspartei ihre Parolen zur Abstimmung vom 9. Februar über die Einheitsgemeinde und über das Schulhaus Allmend. Sie empfiehlt beide Geschäfte zur Annahme. Bezüglich der Einheitsgemeinde schreibt die Ortspartei: «Wir plädieren für eine faire und ausgeglichene Zusammenarbeit der beiden Behörden zum Wohle der ganzen Gemeinde.»

Auch die Grünen fassten inzwischen die Ja-Parole für die Einheitsgemeinde, wie Präsidentin Margrith Gysel mitteilte. Zum Schulhaus Allmend habe man keine Parole gefasst. Zwar sei klar, dass es mehr Schulraum brauche. «Wir sind jedoch nicht sicher, ob die Planungsgrundlagen genügend zuverlässig sind.»

Bereits früher hatte die FDP ein Ja zu beiden Vorlagen empfohlen. Die CVP entschied sich für eine Stimmfreigabe zur Einheitsgemeinde und für ein Ja zum Schulhaus Allmend.

Am 9. Februar stimmt das Uitiker Volk einer­seits über die Erheblichkeit der Einzelinitiative von Josef Steppacher ab, wonach die Schulgemeinde und die politische Gemeinde fusionieren sollen. Sagt das Volk Ja, wird es später über eine neue, gemeinsame Gemeindeordnung abstimmen können.

Das zweite Geschäft ist das Schulhaus-Projekt Allmend. Für 24,5 Millionen Franken soll ein neues Sekundarschulhaus erstellt werden, da die Schule zu wenig Platz hat. Am 9. Februar geht es vorerst um einen Planungskredit in der Höhe von 1,8 Millionen Franken. (liz)

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