In einer Mitteilung verlangt die Partei, dass die Genossenschaft ihre Vermietungspraxis überdenkt. Der SVP ist es ein Dorn im Auge, dass die Halle «vermehrt durch Vereine und Gruppierungen aus anderen Kulturen angemietet wird, die offenbar über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen». Die Stadthallengenossenschaft profitiere so von einem guten Rechnungsergebnis, während «die Stadt Dietikon, beziehungsweise ihre Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für den Aufwand gerade zu stehen haben», so die SVP.

Veranstalter sollen selber zahlen

Sie fordert Stadtrat und Stadthallengenossenschaft auf, Lösungen zu finden, die nicht zulasten der Allgemeinheit gehen würden. Durch Polizeiaufgebot oder Reinigungsaufwand entstandene Kosten sollen «verursachergerecht an den Veranstalter weiterverrechnet oder bereits im Voraus im Sinne einer Kaution sichergestellt werden können». Ausserdem dürfe man mit Veranstaltern, die bereits für Negativ-Schlagzeilen gesorgt hatten, keine Verträge abschliessen.