Danach musste zuerst eine Ermächtigung zur Strafverfolgung beim Obergericht eingeholt werden, da es sich um kantonale Angestellte handelt, wie Corinne Bouvard, Mediensprecherin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, am Montag eine Meldung der «SonntagsZeitung» bestätigte.

Die Ärzte wurden wegen Freiheitsberaubung von der Schwester von «Carlos» angezeigt.

Gemäss Artikel wird den Ärzten vorgeworfen, den damals 16-jährigen «Carlos» im Jahr 2011 während zehn Tagen an seinem Bett festgebunden und mit einem Medikamentencocktail ruhiggestellt zu haben.

Der inzwischen 18-jährige Straftäter «Carlos» geriet nach einem Bericht im Schweizer Fernsehen SRF in die Schlagzeilen. Seine teure Sonderbehandlung löste in der Öffentlichkeit eine Welle der Empörung aus. Heute befindet sich "Carlos" im Massnahmenzentrum Uitikon ZH.