Oberengstringen

Stimmbevölkerung hat im Juni zu neuer Bau- und Zonenordnung das Sagen

Nach Genehmigung der revidierten Bau- und Zonenordnung und dem überarbeiteten Richtplan durch den Gemeinderat wird die Bevölkerung nach einer Informationsveranstaltung zur Vernehmlassung eingeladen.

Nach Genehmigung der revidierten Bau- und Zonenordnung und dem überarbeiteten Richtplan durch den Gemeinderat wird die Bevölkerung nach einer Informationsveranstaltung zur Vernehmlassung eingeladen.

Oberengstringer Grundeigentümer sollen im Vorfeld ihre Fragen mit der Baukommission besprechen können.

An der Gemeindeversammlung im Juni 2021 werden die Oberengstringer Stimmberechtigten voraussichtlich über die Revision der Bau- und Zonenordnung und des kommunalen Richtplans abstimmen. Wie Gemeindepräsident André Bender (SVP) an der Gemeindeversammlung vom Montagabend mitteilte, habe der Gemeinderat inzwischen vom kantonalen Amt für Raumplanung den Bericht zur zweiten Vorprüfung beider Planungsinstrumente erhalten.

Nun wird der Gemeinderat die neue Bau- und Zonenordnung mit dem Artikel für Mehrwertabgaben bei Auf- oder Umzonungen von Gebieten ergänzen und ein Fondsreglement erstellen. Bei der Mehrwertabgabe hatte die Gemeinde auf den Kanton gewartet. Ende Oktober 2019 verabschiedete der Kantonsrat ein neues Mehrwertausgleichsgesetz, das voraussichtlich im Januar 2021 in Kraft treten wird.

Sobald der Gemeinderat die revidierte Bau- und Zonenordnung sowie den überarbeiteten Richtplan genehmigt hat, wird die Bevölkerung laut Bender nach einer Informationsveranstaltung zur Vernehmlassung eingeladen. Grundeigentümer sollen die Möglichkeit erhalten, Fachfragen mit einem Mitglied der Baukommission zu besprechen. Die Erneuerung der von 1995 stammenden Bau- und Zonenordnung der Gemeinde rückt damit wieder einen Schritt näher. 

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