Uitikon

Steuerfuss bleibt bei 77 Prozent bestehen

In weniger guten wirtschaftlichen Zeiten, sei man bereit über eine Erhöhung des Steuerfusses zu sprechen, sagte der RPK-Präsident an der Gemeindeversammlung vom Dienstag

In weniger guten wirtschaftlichen Zeiten, sei man bereit über eine Erhöhung des Steuerfusses zu sprechen, sagte der RPK-Präsident an der Gemeindeversammlung vom Dienstag

Die Erhöhung des Steuerfusses um drei Prozent der Uitiker Schulgemeinde wird bei der politischen Gemeinde kompensiert. Der Antrag der Rechnungsprüfungskommission (RPK) wurde knapp gutgeheissen.

Der Steuerfuss wird 2014 nicht angehoben. An der gestrigen Gemeindeversammlung votierten 56 der anwesenden 105 Stimmberechtigten für den Antrag der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Diese verlangte eine Senkung des Steuerfusses der politischen Gemeinde von den vom Gemeinderat verlangten 40 auf 37 Prozent.

Wegen eines Steuerfussabtauschs zugunsten der Schulgemeinde in der Höhe von sechs Prozent wäre dieser nach den Vorstellungen der Exekutive auf 40 Prozent zu liegen gekommen. Weil die Schulgemeinde ihren Steuerfuss um drei Prozent erhöht, wäre der kombinierte Steuerfuss im kommenden Jahr bei 80 Prozent, also drei Prozent höher als aktuell. Da die politische Gemeinde den ihrigen nun aber um drei Prozent senkt, gibt es unter dem Strich keine Veränderung für den Steuerzahler. So wurde die Erhöhung des Steuerfusses der Schulgemeinde von 31 auf 40 Prozent ohne Gegenstimme angenommen.

RPK setzt sich durch

Unter dem Credo einer konstanten Steuerfusspolitik versuchte Finanzvorsteher Markus Hoppler (CVP), der Gemeindeversammlung den Voranschlag schmackhaft zu machen. «Ein Steuerfuss von politischer und Schulgemeinde von 80 Prozent ist im kantonalen Vergleich noch immer ein sehr niedriger Steuerfuss», sagte er eingangs.

Dieser Ansicht gab Patrick Martin, Präsident der RPK, Gegensteuer. «Die Erhöhung des Steuerfusses ist nicht nötig, denn wir haben dieses Jahr einen Überschuss von fünf Millionen Franken. Dies entspricht rund neun Steuerprozenten.» Verteilt auf alle Uitiker Einwohner, ergebe dies ein Nettovermögen von 6500 Franken pro Person. «Wir sind bereit über eine Steuerfusserhöhung zu diskutieren, aber nicht in diesen guten wirtschaftlichen Zeiten», so Martin.

Eigenkapital reduziert sich leicht

Der Voranschlag der politischen Gemeinde sieht für das Jahr 2014 einen Aufwandüberschuss von 404 000 Franken vor. Dieser soll dem Eigenkapital belastet werden, das sich auf rund 28,6 Millionen reduziert.

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