Dietikon

Station Silbern: Es ist weiterhin Geduld gefragt – aber es gibt positive Signale

Dieses Bild bleibt noch Jahre: Eine S-Bahn zischt am wichtigen Dietiker Wirtschaftsgebiet Silbern vorbei.

Die Verkehrskommission sagt Ja zum Bahnnetz-Ausbau 2035. Und gibt der Direktverbindung Zürich-Aarau neuen Schub, womit die Chancen für die Station Silbern für den nächsten Ausbauschritt nach 2035 steigen.

Die ständerätliche Verkehrskommission hat den Eisenbahn-Ausbauschritt 2035 angenommen. Sie verzichtete darauf, die S-Bahn-Station Dietikon Silbern zu priorisieren. Über die schon lange geforderte Haltestelle hat sie nur diskutiert.

Entscheiden der Ständerat, die Verkehrskommission des Nationalrats oder der Nationalrat nichts anderes, bleibt die Station Silbern damit lediglich in der zweiten Dringlichkeitsstufe.

Der Ständerat wird am 7. März über den Ausbauschritt 2035 beschliessen, ehe sich die Verkehrskommission des Nationalrats und dann der Nationalrat der Sache annehmen.

Es gibt auch positive Signale: Die Chancen für die Station Silbern, im nächsten Schritt nach 2035 berücksichtigt zu werden, steigen. Denn je wahrscheinlicher der Mega-Tunnel Altstetten–Rupperswil wird, desto besser steht es um die Station Silbern. Und zu diesem Mega-Tunnel, offiziell Direktverbindung Zürich–Aarau genannt, hat die ständerätliche Verkehrskommission einstimmig eine Änderung beschlossen. In der Liste der für den nächsten Ausbauschritt nach 2035 zu prüfenden Massnahmen soll neu nicht nur «Kapazitätsausbau Zürich–Aarau», sondern explizit «Direktverbindung Zürich–Aarau» stehen. Die Kommission sieht also Bedarf für die Direktverbindung Aarau–Zürich. Bis 2026 soll der Bundesrat seine Botschaft für den nächsten Ausbauschritt nach 2035 vorlegen.

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