Nach dem Baustart Mitte März entstanden bei den Bauarbeiten für die Schulhaus-Erweiterung Allmend in Oberengstringen Verspätungen. Denn während des Aushubs musste wegen der starken Regenfälle im Frühling immer wieder Wasser abgepumpt werden. Zeitweise waren die Bauarbeiten deshalb zwei Wochen im Verzug.

Davon zeugt nun nichts mehr, inzwischen ist der Rohbau termingerecht fertig geworden. Für die Gemeinde ein Grund zum Feiern: Zwischen Sichtbeton und Stützstangen liessen sich gestern gut 70 Bauarbeiter und Behördenmitglieder vom Catering-Team des Weininger Restaurants Linde verköstigen. Die Aufrichtefeier ist für die Gemeinde Oberengstringen ein Meilenstein – war doch der Schulraum zuweilen so knapp, dass der Unterricht im Korridor stattfinden musste. Architekt Peter Schneider hofft nun, dass er das Schulhaus schon im April oder im Mai der Gemeinde zur Abnahme übergeben kann. So bleibt sicher genügend Zeit, um zum Beispiel allfällige Nachbesserungswünsche der Gemeinde fristgerecht vor dem Bezug im Juli umzusetzen. Schon länger fertig ist die Sanierung der Toiletten im alten Teil des Schulhauses Allmend.

Den Kredit für die Erweiterung und Sanierung des Schulhauses Allmend hatten die Stimmberechtigten im März 2015 an der Urne mit einem Ja-Anteil von 70 Prozent bewilligt. Dort, wo heute der neue Rohbau steht, befand sich bisher eine Kugelstoss-Anlage und eine Wiese.

Rund um das Schulhaus Allmend ist zudem die Sanierung der Sportanlage Brunewiis im Gang, die die Gemeindeversammlung im Juni mit 73 zu 8 Stimmen bewilligte. 2014 hatte das Stimmvolk eine viermal so teure Variante noch abgelehnt. Auf der vergrösserten Schulwiese ist der Rasen bereits schön gewachsen. Beim früheren Sandplatz dahinter, der ebenfalls zu einem Naturrasenplatz wird, muss man darauf noch etwas warten.