Schlieren
Stadtrat nimmt neuen Vorstosszu Schulwegsicherheit entgegen

Weil nun nicht mehr von Fussgängerstreifen die Rede ist, zeigt sich der Stadtrat offen, Sicherheitsmassnahmen zu prüfen.

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Erneut befasst sich der Stadtrat mit der Sicherheit auf Schulwegen. (Symbolbild)

Erneut befasst sich der Stadtrat mit der Sicherheit auf Schulwegen. (Symbolbild)

Limmattaler Zeitung

Der Schlieremer Stadtrat erklärt sich bereit, das Postulat von Sarah Impusino (CVP) zum Thema Schulwegsicherheit entgegenzunehmen, wie aus einem Sitzungsprotokoll hervorgeht. Impusino bittet den Stadtrat im Vorstoss, zu prüfen, welche Massnahmen die Sicherheit der Schüler «an allen gefährlichen Übergängen rund um die Schulen der Stadt Schlieren» verbessern könnten. Für einige Kindergärtnerinnen sei die Sicherheit der Schulwege «unhaltbar», schreibt Impusino.

Es ist nicht das erste Mal, dass die CVP-Gemeinderätin mit dem Wunsch nach Massnahmen für die Schulwegsicherheit an den Stadtrat gelangt. Als sie im letzten Jahr von diesem gefordert hatte, beim Schulhaus Hofacker Fussgängerstreifen zu errichten, blitzte sie jedoch ab. Dieses erste Postulat wollte der Stadtrat im November letzten Jahres nicht entgegennehmen, obwohl es in der Sitzung des Gemeinderats auf viel Unterstützung stiess.

Die Exekutive aber erachtete die gewünschte Erstellung eines Fussgängerstreifens als wenig sinnvoll: Einerseits würde dies mit verhältnismässig hohen Kosten einhergehen, andererseits sei die Polizei danach auch dazu verpflichtet, in der sonst zebrastreifenfreien Tempo-30-Zone jeden zu büssen, der die Strasse innerhalb eines 50-Meter-Radius um den Fussgängerstreifen «illegal» überquert.

Impusino hat ihr Postulat im November deshalb zurückgezogen und es umgeschrieben. Nun fordert sie nicht mehr konkret die Fussgängerstreifen, die der Stadtrat ablehnt, sondern allgemeiner formulierte «Massnahmen».(rue)