Dietikon
Stadtrat muss sich mit Unfällen beschäftigen

Im Jahr 2011 haben sich in Dietikon die Verkehrsunfälle mit Fussgängern gemäss CVP-Gemeinderat Josef Wiederkehr im Vergleich zum Vorjahr von sechs auf zwölf verdoppelt. Jetzt will Wiederkehr die Details dazu.

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Mehr Sicherheit für Fussgänger gefordert

Mehr Sicherheit für Fussgänger gefordert

AZ

CVP-Gemeinderat Josef Wiederkehr will in einer kleinen Anfrage vom Stadtrat wissen, wo sich diese Unfälle ereignet haben und wie viele dieser Unfälle auf einem Fussgängerstreifen passiert sind.

«Da Fussgänger die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, muss auf ihre Sicherheit ein hoher Stellenwert gelegt werden», schreibt Wiederkehr in seinen Ausführungen. Die zwölf Unfälle im Jahr 2011 seien ein trauriger Rekord seit 2007, «vor allem, wenn man bedenkt, dass die totale Zahl der Unfälle 2011 sehr tief war.» Wiederkehr will weiter vom Stadtrat wissen, wie sich dieser den starken Anstieg der Häufigkeit erklärt und ob entsprechende Schlüsse gezogen und ob Massnahmen eingeleitet worden seien.

Postulat an Regierungsrat

Bereits im Dezember hat Wiederkehr in seiner Funktion als Kantonsrat gemeinsam mit Franco Albanese (CVP/Winterthur) und Davide Loss (SP/Adliswil) beim Regierungsrat ein Postulat betreffend Erhöhung der Sicherheit am Fussgängerstreifen eingereicht. Darin forderten die drei Kantonsräte, dass Projekte, die mit wenig Mitteln die Sicherheit für Fussgänger enorm erhöhen, rasch und prioritär umgesetzt werden.

Das Postulat wurde Mitte Juni an den Regierungsrat überwiesen. Dieser hat nun zwei Jahre Zeit, einen Bericht über die möglichen Massnahmen zur Sicherung der Fussgängerstreifen – beispielsweise durch die Markierung der Zebrastreifen mit hoch reflektierenden Glasperlen oder der Markierung der Warteräume – abzuliefern.(ksc)