Schlieren
Stadtrat lehnt Spurreduktion auf der Goldschlägistrasse ab

Die dreispurige Goldschlägistrasse ist zu schmal für beidseitige Velostreifen, wie sie Gemeinderat Arthur Naumann fordert. Die Velofahrer würden abgedrängt.

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Naumann fordert eine Spurreduktion zu prüfen, damit Platz für einen zusätzlichen Velostreifen auf der östlichen Seite der Strasse geschaffen werden könne.

Naumann fordert eine Spurreduktion zu prüfen, damit Platz für einen zusätzlichen Velostreifen auf der östlichen Seite der Strasse geschaffen werden könne.

zvg

Für den Schlieremer Stadtrat kommt eine Spurreduktion auf der Goldschlägistrasse nicht infrage, wie aus seinem Bericht zum Postulat von Gemeinderat Arthur Naumann (Quartierverein) hervorgeht. Ohne die heutigen drei Spuren würde die Kreuzung Badenerstrasse-Goldschlägistrasse-Nassackerstrasse nicht optimal funktionieren, ist der Stadtrat überzeugt. Genau das sei im Sinne einer Verkehrsentlastung der Zentrumsachse Zürich-/Badenerstrasse aber von grösster Wichtigkeit.

Eine Spurreduktion würde den Verkehrsfluss zu stark beeinträchtigen, auch müsse man in diesem Fall mit einem Rückstau bis auf die Höhe der Steinwiesenstrasse rechnen. Zudem soll über die Goldschlägistrasse der Verkehr in Zukunft auf die Achse Überland-/Bernstrasse verlagert werden.

Velofahrer werden abgedrängt

Naumann forderte den Stadtrat auf, eine Spurreduktion zu prüfen, damit Platz für einen zusätzlichen Velostreifen auf der östlichen Seite der Strasse geschaffen werden könne. Zudem sollten beide Streifen bis zur Einmündung in die Badenerstrasse verlängert werden. Denn die Fahrzeuge hätten «in der Breite Dimensionen angenommen, dass die Zweiradfahrer daneben keinen Platz haben». Sie würden Gefahr laufen, abgedrängt zu werden, und darüber hinaus die Startphase der Motorfahrzeuge behindern, so Naumann.

Mit der heutigen Breite der Goldschlägistrasse von 3,5 Metern sei die Schaffung eines zusätzlichen Velostreifens aber nicht möglich, so der Stadtrat — erforderlich wären dafür mindestens 4,5 Meter.

Er stellt aber in Aussicht, dass die Verkehrssituation an der Goldschlägistrasse zu einem späteren Zeitpunkt nochmals evaluiert werden könne. Denn erst, wenn dereinst die Limmattalbahn in Betrieb genommen worden ist, könne man einschätzen, wie die Verkehrsbelastungen und -ströme sich tatsächlichen verhalten werden. (rue)