Schlieren
Stadtrat erachtet Petitionsanliegen als erfüllt

Mit seiner Einsprache im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens der Limmattalbahn sind für den Schlieremer Stadtrat die Anliegen der Petition des Vereins «Limmattalbahn - so nicht!» erledigt.

Sophie Rüesch
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Visualisierung: So soll sich die Limmattalbahn in Zukunft präsentieren. zvg

Visualisierung: So soll sich die Limmattalbahn in Zukunft präsentieren. zvg

Die Petition forderte den Stadtrat auf, die Bevölkerung klar über Nutzen und Kosten der Bahn zu informieren und sich für den motorisierten Individualverkehr sowie für die Erhaltung der Lebensqualität im Zentrum und in den Wohnquartieren einzusetzen. Im vergangenen Juni überreichte der Verein die Petition mit rund 730 Unterschriften dem Stadtpräsidenten Toni Brühlmann-Jecklin (SP).

In seiner Stellungnahme schreibt der Stadtrat nun, dass seine Einwände gegen diverse Teilaspekte des Bahnprojekts beim Bundesamt für Verkehr «den Forderungen der Petition entsprechen». So hat er unter anderem eine möglichst ausgedehnte unterirdische Linienführung im Spitalquartier sowie einen möglichst weit von den Wohnhäusern liegenden Tunneleingang im Gebiet Badenerstrasse in Richtung Spitalquartier gefordert.

Auch die Erhaltung von Parkplätzen, eine für Geschäfte, Verkehr und Fussgänger attraktive Verkehrsführung im Zentrum und die gewohnte Einfahrt in den Stadtkreisel hat der Stadtrat in seiner Einsprache verlangt.

Zudem sei die Petitionsforderung nach einer ausführlichen Informationspraxis erfüllt, so die Exekutive: «Die Bevölkerung ist im Rahmen von verschiedenen Informationsveranstaltungen eingehend über das Projekt Limmattalbahn informiert worden», hält der Stadtrat fest