Die Steuerkraft der Dübendorferinnen und Dübendorfer betrug im vergangenen Jahr 3652 Franken. Das ist einiges mehr als der Kantonsschnitt von 3541 Franken. Deshalb wird die Stadt im Jahr 2017 erstmals auf den Ressourcenausgleich verzichten müssen.

Dies schlage sich im Resultat deutlich nieder, schreibt der Stadtrat. Gleichzeitig gibt die Stadt aber auch mehr aus, so steigen etwa die Kosten für die AHV/IV-Ergänzungsleistungen sowie die Betreuung der Flüchtlinge und Asylsuchenden. Höhere Ausgaben hat die Stadt auch für das Personal und den Sachaufwand.

Steuern werden nicht erhöht

Insgesamt budgetiert Dübendorf für das kommende Jahr Ausgaben von 170 Millionen Franken und Einnahmen von 157 Millionen. Mit einer Steuererhöhung müssen die Einwohner aber nicht rechnen. Trotz roter Zahlen will der Stadtrat den Steuerfuss bei 86 Prozent belassen.

Immerhin: Die Rechnung 2016 dürfte positiver ausfallen als budgetiert. Der Stadtrat rechnet mit einem Überschuss von 2,1 Millionen Franken. Budgetiert war ein Minus von 6,6 Millionen.