Schlieren

Stadtplatzbelebung war ein voller Erfolg

Die Schlieremer strömten zahlreich ins Zelt auf dem Zentrumskreisel, um Comedians wie «Sutter & Pfändler» (im Bild als Mike Shiva und Assistentin Cornelia) zu sehen.

Die Schlieremer strömten zahlreich ins Zelt auf dem Zentrumskreisel, um Comedians wie «Sutter & Pfändler» (im Bild als Mike Shiva und Assistentin Cornelia) zu sehen.

Der Comédy Herbst und das Gartenrestaurant stiessen bei der Schlieremer Bevölkerung auf grossen Anklang. Das Zelt soll jetzt auch im Dezember noch genutzt werden unter dem Namen «Kultur im Zentrum». Private und Firmen können es mieten.

Schlierens Stadtplatz war während der letzten vier Monate ein wahres Zentrum des städtischen Lebens: Sowohl das Gartenrestaurant als auch der Comédy Herbst im Zelt auf dem Stadtplatz stiessen auf grossen Anklang. Die Betreiber sind mit den Besuchszahlen und mit den Rückmeldungen aus der Bevölkerung sehr zufrieden. Man stellt eine Fortsetzung im nächsten Jahr in Aussicht.

1500 besuchten das Zelt

Zwar seien nicht alle Vorführungen des Comédy Herbsts ausverkauft gewesen, sagt Philipp Locher von der Detaillistenvereinigung PRO Schlieren. «Insgesamt fällt unsere Bilanz mit rund 1500 verkauften Tickets aber sehr positiv aus.» Wichtig sei für die Detaillisten, die die Anlässe zusammen mit der städtischen Standortförderung ins Leben riefen, dass man es geschafft habe, die Schlieremerinnen und Schlieremer ins Zentrum zu locken. Vonseiten der Initianten könne man sich gut vorstellen, nächstes Jahr wieder einen Comédy Herbst zu organisieren. Er werde im Januar das Gespräch mit der Stadt suchen, erklärt Locher. Denn man sei auf die Unterstützung der Stadt und der Sponsoren angewiesen: «Rund drei Viertel unserer Einnahmen kamen durch das Sponsoring zustande. Für uns ist es ein Nullsummenspiel, das dieses Jahr gut funktioniert hat.»

Besonders viele erfreuliche Rückmeldungen erhielten die Organisatoren jeweils nach den Auftritten der Nachwuchs-Comedians. «Bei den grossen Namen wussten die Besucher in etwa, was sie erwarten können. Die weniger bekannten Künstler überraschten viele», so Locher.

Trotz aller Zufriedenheit gibt es Dinge, die man bei einer erneuten Durchführung optimieren würde. So stellte man etwa fest, dass die Aufführungen am Samstag nicht so gut besucht wurden, wie jene unter der Woche, wie Locher erklärt: «Beim nächsten Mal würden wir die Aufführungen auf die Abende von Mittwoch bis Freitag verlegen und am Samstag vereinzelt bekannte Namen präsentieren.» Ausserdem würde man mehr Vorlaufzeit einrechnen, um die Künstler buchen und ihre Auftritte bewerben zu können.

Marco Lazri, der Betreiber des Restaurants Corona und des Gartenrestaurants auf dem Stadtplatz, ist sich derweil sicher, dass er sein Schönwetterrestaurant auch nächstes Jahr wieder betreiben möchte. Seit Anfang August führte er ein Freiluftrestaurant auf dem Zentrumskreisel unmittelbar neben dem Zelt, in dem auch der Comédy Herbst stattfand. «Uns lief es super, und die Schlieremer waren sehr zufrieden», sagt Lazri. Das Comédy Zelt habe viel zum Erfolg beigetragen. «Wir organisierten jeweils den Aperitif vor den Aufführungen und sorgten in der Pause und nach den Veranstaltungen für die Verpflegung.

Beiz auch im Frühling denkbar

Er könne sich gar vorstellen, sein Gartenrestaurant bereits im Frühling wieder aufzurichten, allerdings müsse man erst mit der Stadt abklären, ob das möglich wäre, so Lazri. Erfreulich sei, dass es während der ganzen Zeit nie zu Beschädigungen an der Infrastruktur durch Dritte oder Einbruchversuchen gekommen sei.

Während das Gartenrestaurant nach dem kommenden Wochenende seinen Betrieb vorläufig einstellt, soll das Zelt auch im Dezember noch genutzt werden: Unter dem Namen «Kultur im Zentrum» können private und Firmen das Zelt für eigene Anlässe mieten.

Das Einkaufszentrum Parkside organisiert zusammen mit PRO Schlieren etwa einen Anlass für Kinder und ein Gospelkonzert. «Wir wollen zeigen, dass im Zelt auch andere Anlässe als Comedy-Auftritte möglich sind. Wir hoffen, dass dann andere Initianten mit eigenen Ideen kommen», sagt Locher.

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