Sie forderte die Exekutive im März 2012 auf, dafür zu sorgen, dass der geplante Färberhüslitunnel bis ins Urdorfer Industriequartier Luberzen verlängert wird.

In seiner Antwort erklärt der Stadtrat zunächst, dass die Limmattalbahn nach aktuellem Projektierungsstand ab 2020 in einem Tunnel von der Badener- bis zur Färberhüslistrasse verkehren soll, wo eine Haltestelle vorgesehen ist. Danach verläuft das Trassee «in südlicher Seitenlage entlang der Liegenschaften Spitalstrasse 33 bis 37 nach Urdorf».

Im Anschluss an die Überweisung des Postulats habe der Stadtrat die Prüfung einer Tunnelverlängerung bei der Limmattalbahn AG verlangt. Diese habe aber dargelegt, dass die Nachteile in keinem Verhältnis zum Nutzen einer Tunnelverlängerung stehen würden. Dem Antrag des Stadtrats, das Postulat abzuschreiben, folgte das Parlament aber nicht.

Der Stadtrat hat darauf weitere Abklärungen vorgenommen, wie er schreibt. An einer zweiten Begehung vor Ort hätten der Limmattalbahn-Gesamtprojektleiter Daniel Issler und Fachingenieure «nochmals eingehend dargelegt, dass die geplante oberirdische Linienführung im fraglichen Abschnitt qualitativ überzeuge».

Die nachfolgende stadträtliche Diskussion habe ergeben, «dass die Nachteile einer Tunnelverlängerung effektiv überwiegen» würden. Als solche nennt der Stadtrat hohe zusätzliche Kosten von über 30 Millionen Franken, Sicherheitsprobleme und schlechte Zugänglichkeit einer unterirdischen Haltestelle sowie «störende Einschnitte im Siedlungsgefüge». «Somit zeigt sich, dass einer oberirdischen Linienführung der Vorzug zu geben ist», schreibt der Stadtrat.