Der Dietiker Stadtrat beantragt dem Parlament, einen Kredit von maximal 600000 Franken zu bewilligen, um den Hauptplatz der Fussballanlage Dornau zu sanieren. Wie aus dem Kreditantrag hervorgeht, ist die Sanierung dringend nötig geworden, da auf der ganzen Spielfläche Unebenheiten aufgetreten sind. Diese stellen besonders für viele Nachwuchsspieler eine Verletzungsgefahr dar, schreibt der Stadtrat.

Geroldswiler und Weininger Boden

Die Fussballplätze Dornau befinden sich auf den Grundstücken der Gemeinden Geroldswil und Weiningen, sind jedoch im Eigentum der Stadt Dietikon. Der Fussballclub Dietikon betreibt die Anlagen seit den 1930er-Jahren. Jedes Jahr beteiligt sich die Stadt an den Platzunterhaltskosten mit einem Beitrag von 20000 Franken. Für die Renovation und Erweiterung des Klubhauses hat die Stadt letztmals 2006 einen Beitrag in der Höhe von 680000 Franken bewilligt. Im Jahr 2004 wurde zudem der Platz 3 in einen Allwetter-Kunstrasenplatz umgestaltet, woran sich die Stadt mit 1,45 Millionen Franken beteiligte. Die Finanzierung einer neuen Beleuchtungsanlage des Hauptspielfeldes im Jahr 2007 bewerkstelligte der Fussballclub hingegen selbstständig. Sie kostete 126000 Franken.

Jetzt soll der Hauptplatz, der letztmals vor 50 Jahren im grösseren Stil saniert wurde, an der Reihe sein. Der Humusplatz könne in der Regel bloss mit etwa 20 Stunden Benutzung pro Woche belastet werden, schreibt der Stadtrat im Antrag: «Gegenwärtig kann jedoch der Platz vor allem in den feuchten Jahreszeiten im Frühling und Herbst kaum oder gar nicht genutzt werden.»

Dies soll sich nun ändern. Denn der Verein sei «darauf angewiesen, den Hauptplatz zeitlich wesentlich mehr zu nutzen», so der Stadtrat. Schliesslich führt der Fussballclub Dietikon einen Spielbetrieb mit mehr als 400 aktiven Fussballerinnen und Fussballern durch, wovon rund 300 der Juniorenabteilung angehören.

Gesamtkosten von 780000 Franken

Der Fussballclub schlägt den Neubau des bestehenden Hauptplatzes mit Flächendrainage und einer neuen Rasentragschicht vor. Zudem soll eine automatische Bewässerungsanlage eingebaut werden.

Insgesamt wird mit Kosten von rund 780000 Franken gerechnet. Wie der Stadtrat schreibt, sei für die Sanierungskosten auch ein Sport-Toto-Beitrag zu erwarten. Ausserdem wird der Fussballclub «noch nicht näher quantifizierbare Eigenleistungen» erbringen. Die genaue Höhe des städtischen Beitrags wird nach dem Vorliegen der Bauabrechnung und dem Eingang des Sport-Toto-Beitrags festgesetzt.

Die Stadt habe die Bedeutung des Areals stets betont, schreibt der Stadtrat. Es sei wichtig, dass viele Jugendliche weiterhin «einer sinnvollen sportlichen Tätigkeit» nachgehen könnten.