Dietikon
Stadt spart bei der Beschaffung von Computern 200'000 Franken

Gut 2,3 Millionen sollten für die IT-Aufrüstung an Dietiker Schulen ausgegeben werden. Die Stadt spart nun über 200 000 Franken.

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Arbeit am Computer (Symbolbild)

Arbeit am Computer (Symbolbild)

Keystone

«Kits for Kids» lautet der eingängige Titel des Computerkonzepts, für das die Dietiker Stimmbürger im Jahr 2008 knapp 2,2 Millionen Franken bewilligten. Gut ein Jahr später gewährte der Stadtrat einen Nachtragskredit in der Höhe von 125 000 Franken, da sich abzeichnete, dass die steigenden Schülerzahlen auch mehr IT-Infrastruktur zur Folge haben würden. In der kürzlich erschienenen Schlussabrechnung zeigt sich nun, dass der Schritt der Dietiker Schulen und Kindergärten ins Webzeitalter günstiger war als ursprünglich angenommen.

Nur rund 2,1 Millionen Franken wurden ausgegeben. Dieses Ergebnis kann vor allem auf einen Kostenpunkt zurückgeführt werden: die Anschaffung der Hardware, also der Computer. «Die Preise ermässigten sich im gesamten IT-Bereich», schreibt die Exekutive in ihrer Erläuterung zur Endabrechnung. Numerisch ergaben sich dadurch Minderausgaben von 265 000 Franken. Auch hätten unter dem Strich weniger Computer angeschafft werden müssen, als angenommen.

So konnte der Computerbedarf der neuen Klassen mit bereits im Inventar vorhandenen Geräten gedeckt werden. Marginal geringer fielen die Kosten für die Ausbildung des Lehrpersonals aus. Anstatt der geschätzten 197 000 Franken wurden nur 194 000 Franken verwendet.

Mehrkosten hingegen entstanden im Teilbereich «Bau und Mobiliar». So musste in den Schulhäusern Luberzen und Zentral die IT-Verkabelung ersetzt werden. Die dafür vorgesehenen 700 000 Franken wurden um knapp 150 000 Franken überschritten. Unter dem Strich wurde der Nachtragskredit der Exekutive aber nicht benötigt. So kostete «Kits for Kids» nach Abzug der 125 000 Franken noch immer gut 85 000 Franken weniger, als im ursprünglichen Kredit veranschlagt. (aru)

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