Dietikon
Stadt soll im Niderfeld Schulen rechtzeitig planen

Damit sich in ein paar Jahren, wenn im Niderfeld die ersten schulpflichtigen Kinder einziehen, das Dietiker Schulraumproblem nicht wiederholt, fordert Gemeinderat Sven Koller (SP) vom Stadtrat bereits heute eine Stellungnahme zur Schulraumplanung.

Sophie Rüesch
Drucken
Teilen
Das rund 40 Hektaren umfassende Gebiet Niderfeld ist die letzte grosse Baulandreserve in Dietikon.

Das rund 40 Hektaren umfassende Gebiet Niderfeld ist die letzte grosse Baulandreserve in Dietikon.

Limmattaler Zeitung

Rund 2000 Personen sollen im Entwicklungsgebiet südlich der Gleise dereinst wohnen – ähnlich viele wie im sich bereits mitten in der Entwicklung befindenden Limmatfeld. Nach dem Schulraum-Planungsdebakel im Limmatfeld will es Koller beim neuen Entwicklungsgebiet nicht mehr darauf ankommen lassen. So fragt er in seiner Interpellation, mit wie vielen Kindern im Niderfeld gerechnet wird und ob die Stadt im Gebiet Schulraum plant.

Zudem will er wissen, ob Zonen ausschliesslich für öffentliche Bauten vorgesehen sind und wie der Stadtrat genügend Fläche für eventuelle Schulgebäude sicherstellen kann. «Nach den Erfahrungen im Limmatfeld ist es von zentraler Bedeutung, zum jetzigen Zeitpunkt eine Zone und Fläche für Schulräume und allenfalls weitere öffentliche Einrichtungen auszuscheiden und bei Bedarf zu erwerben», schreibt der Gemeinderat.

Aktuelle Nachrichten