In der Stadt Schlieren stieg der Wert verschiedener Grundstücke und Immobilien in den letzten Jahren aufgrund von Ein-, Um- und Aufzonungen sowie dem Bau von steuerfinanzierten Infrastrukturen.

Die SP-Gemeinderätin Wendy Buck will nun vom Stadtrat in einer kleinen Anfrage wissen, ob die Stadt von so entstandenen Planungsmehrwerten finanziell profitiert hat. Er soll Beispiele angeben, in denen eine Teilabschöpfung vertraglich vereinbart worden ist. Falls die Stadt darauf verzichtet hat, soll die Exekutive dies begründen.

Weiter will Buck wissen, wie viele Quadratmeter Land in den letzten 10 Jahren von Umzonungen profitiert haben, wie viele Quadratmeter Wohnfläche in dieser Zeit durch Neubauten entstanden sind und wie hoch die Vorteile geschätzt werden, die sich aus Planungsmehrwerten, Arealboni und der Verkehrswertsteigerung ergaben.

Schliesslich soll der Stadtrat auch angeben, wie hoch er die Wertsteigerung von Neubauten privater Immobilieneigentümer aufgrund von steuerfinanzierten Infrastrukturen im letzten Jahrzehnt schätzt sowie ob und in welchem Mass sich die Immobilienentwickler an der Infrastruktur beteiligten. (fni)