Schlieren
Stadt setzt sich weiterhin für Mehrweggeschirr ein

Das Mehrweggeschirr hat Anklang gefunden. Die Stadt will darum vermehrt solches Geschirr an Festen verwenden.

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Am Schlierefäscht wurde Mehrweggeschirr verwendet. (Archivbild)

Am Schlierefäscht wurde Mehrweggeschirr verwendet. (Archivbild)

Colin Frei

Die Gemeinderätin Yvonne Apiyo Brändle-Amolo (SP) hatte im Oktober eine Kleine Anfrage unter dem Titel «Schlieren goes green» eingereicht. Sie bezog sich darin auf die positiven Erfahrungen mit Depot-Jetons für Geschirr, die am diesjährigen Schlierefäscht gemacht wurden – der Werkhof hatte wesentlich weniger Abfall einzusammeln (die «Limmattaler Zeitung» berichtete). Konkret fragt Brändle-Amolo, ob die Methode mit den Depot-Jetons in Zukunft beibehalten werden und auch bei anderen Festen wie zum Beispiel der Chilbi oder dem Art and Food Festival angewendet werden könnte. Beim Stadtrat rennt sie damit offene Türen ein, wie dessen kürzlich veröffentlichte Antwort zeigt.

So hat der Stadtrat bereits bei der diesjährigen Chilbi den Vereinen schriftlich empfohlen, möglichst kein Wegwerfgeschirr einzusetzen. «Seit mehreren Jahren hat es bereits Vereine, welche Leihgeschirr einsetzen», hält der Stadtrat zudem fest. Und er verspricht: «Es wird ab 2020 bei allen Festanlässen darauf hingewirkt, den Einsatz von Wegwerfgeschirr und Plastik zu verhindern.» Sofern das Art and Food Festival erneut stattfinde, werde die Stadt das Anliegen bei den Organisatoren einbringen, heisst es weiter.

Brändle-Amolo hatte zudem gefragt, ob Schlieren beim nationalen Clean-up-Day 2020 dabei sein wird und ob die IG Saubere Umwelt in den Schulen Sensibilisierungsworkshops durchführen könnte. Hierzu hält der Stadtrat fest, dass sich die Abteilung Werke, Versorgung und Anlagen schon seit vielen Jahren am Clean-up-Day beteilige. Ebenso nehme die Schule seit Jahren an solchen Aktionstagen teil.

Dieses Jahr zum Beispiel machten Mitte September zwölf Schulklassen mit 230 Schülern an einer Sensibilisierungskampagne mit und sammelten Abfälle («Limmattaler Zeitung» berichtete). Zudem fand ebenfalls Mitte September im Werkhof ein Gebrauchtwarentausch statt. «Künftig werden weitere Sensibilisierungskampagnen in den Schulen durchgeführt», schreibt der Stadtrat weiter. (liz)