Schlieren
Stadt Schlieren sucht nach weiteren Räumen für die Spielgruppe

Die Stadt will dem Platzmangel, der im Elternzentrum an der Badenerstrasse herrscht, Abhilfe schaffen und nach weiteren Räumen für einen Spielgruppenbetrieb suchen.

Sophie Rüesch
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Die Spielgruppe braucht mehr Platz (Symbolbild)

Die Spielgruppe braucht mehr Platz (Symbolbild)

Zur Verfügung gestellt

Der Stadtrat sei «gewillt, Infrastrukturen für die Kinderbetreuung im Vorschulalter zu tragbaren Kosten zur Verfügung zu stellen», wie er in der Antwort auf ein Postulat von FDP-Gemeinderätin Priska Randegger schreibt.

Sie hatte die Exekutive aufgefordert, eine Erweiterung der Räume zu prüfen, damit «alle Eltern, die ihre Kinder auf den Kindergarten vorbereiten wollen, einen Spielgruppenplatz bekommen». Denn ein Besuch einer solchen sei für jedes Kind wertvoll: Dort würden Sozialkompetenz, motorische Fähigkeiten, Konzentration und Konfliktbewältigung geübt, was den Einstieg in den Kindergarten massiv erleichtere. Noch wichtiger könne ein Besuch für Kinder mit Migrationshintergrund sein – sofern es sich um eine Spielgruppe Plus handelt, wo sie auch spielerisch Deutsch lernen können. Randegger bemängelt in ihrem Postulat, dass die Platzverhältnisse trotz dieser augenfälligen Vorteile und trotz fortschreitendem Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren gleich geblieben sind.

Der Stadtrat scheint das Problem erkannt zu haben: Er erklärt sich bereit, für die Optimierung der Raumsituation im Elternzentrum sowie für weitere noch zu suchende Räume – vorzugsweise in den Quartieren Zelgli oder Schlieren West – die nötigen finanziellen Mittel im Voranschlag 2015 einzustellen. Für die nötigen zusätzlichen Räume von 60 und 15 Quadratmetern Grösse samt angrenzendem Kinderspielplatz im Freien erwartet er Kosten von jährlich rund 18 000 Franken. Dazu kämen Investitionen für den Erstbezug. In den neuen Räumen soll wochentags auch eine Spielgruppe Plus durchgeführt werden. (rue)