Dietikon

Stadt prüft den Bedarf an Tagesschulen

Blick in eine Tagesschule beim Mittagessen. (Symbolbild)

Blick in eine Tagesschule beim Mittagessen. (Symbolbild)

Vorerst geht es darum, zu klären, was in Dietikon machbar ist, und wie viele Eltern das pädagogische Angebot überhaupt in Anspruch nehmen würden.

Die Stadt wurde in der Sache nicht von sich aus aktiv. Gemeinderat Reto Siegrist (CVP) hatte im März ein Postulat zum Thema eingereicht. Er wollte von der Stadt geprüft haben, ob in den Dietiker Schuleinheiten nicht sukzessive Tagesschulen eingerichtet werden könnten. Nicht wenige verantwortliche Personen im Schulwesen sähen Tagesschulen als das Schulmodell der Zukunft, schrieb Siegrist.

«Wichtige Ziele der Schulpflege»

Sie seien zudem ein wesentlicher Beitrag zur verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das sieht auch der Zürcher Regierungsrat so, hat er doch unlängst Tagesschulen zum Legislaturziel erklärt und die von der Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) vorgeschlagenen Änderungen im Volksschulgesetz genehmigt. In seiner März-Sitzung hatte der Dietiker Gemeinderat das Postulat an den Stadtrat überwiesen. Nun liegt ein erster Zwischenbericht der Stadt vor.

Auch die Stadt wisse um die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Überprüfung der Angebote der schulischen Tagesstrukturen sowie die Klärung des Bedarfes für Tagessschulen seien wichtige Ziele der Schulpflege, heisst es im Bericht. Auch in der Legislaturplanung seien sie berücksichtigt. Nun wird der Leiter Schulabteilung mithilfe einer externen Fachstelle prüfen, ob und wie Tagesschulen in Dietikon in das pädagogische Angebot aufgenommen werden sollen und können. Dabei wird auch der Raumbedarf für dieses pädagogische Angebot berücksichtigt. Eine externe Firma ist bereits gefunden, die die Bedarfsanalyse erstellen soll.

Eine Strategie soll her

Ausserdem soll bis Ende Jahr eine für Dietikon geeignete Tagesschul-Strategie ausgearbeitet werden. Ist sich die Schulpflege dahingehend einig, wird zu einem späteren Zeitpunkt der Bedarf für dieses Angebot bei den Eltern erfragt. Die Bedarfsanalyse soll bis Frühling 2018 vorliegen. Erst wenn die Erkenntnisse der Analyse vorliegen, werden Schulpflege und Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden. (gah)

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