Schlieren 

Stadt kann keine Bundesgelder für Kinderkrippen beantragen

Wie der Stadtrat in seiner Antwort ausführt, müsse das Gesuch um Finanzhilfe vom Kanton eingereicht werden. (Symbolbild)

Wie der Stadtrat in seiner Antwort ausführt, müsse das Gesuch um Finanzhilfe vom Kanton eingereicht werden. (Symbolbild)

Der Schlieremer Stadtrat hat keinen Antrag beim Bund respektive dem Kanton betreffend Krippenfinanzierung gestellt. Das schreibt er in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von Rixhil Agusi.

Die SP-Gemeinderätin berief sich auf einen Zeitungsartikel, wonach der Bund 100 Millionen Franken für Kinderkrippen zur Verfügung stelle.

Für Agusi ist klar, dass eine Gemeinde wie Schlieren auf solche Bundesgelder angewiesen sei, damit vor allem Mütter arbeiten gehen könnten und die Krippen bezahlbar seien. Wie der Stadtrat in seiner Antwort ausführt, müsse das Gesuch um Finanzhilfe vom Kanton eingereicht werden. Dieser habe das Sozialdepartement der Stadt Zürich mit den Abklärungen, den Datenerhebungen und den Koordinationstätigkeiten im Rahmen der Gesuchseinreichung beauftragt. Seit Juni 2019 laufe die Datenerhebung, an der sich die Gemeinden, so auch die Stadt Schlieren, beteiligten. «Potenzielle Empfängerinnen der Bundesfinanzhilfen sind diejenigen Gemeinden, die ihre Subventionen gegenüber dem Referenzjahr 2020 erhöhen. Da die Stadt Schlieren keine Erhöhung der Subventionen plant, wird sie nur Bundesgelder erhalten, wenn etwa aufgrund der steigenden Wohnbevölkerung mehr Subventionen ausbezahlt werden», schreibt der Stadtrat. (liz)

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