Die Ziele und Grundsätze für den Einsatz der Informations- und Kommunikationssysteme (ICT) in der Schlieremer Stadtverwaltung müssen überarbeitet werden, weil sie auf einer Strategie von 2006 basieren. Nun hat der Stadtrat laut Mitteilung eine überarbeitete ICT-Strategie und das von der Arbeitsgruppe vorgeschlagene weitere Vorgehen genehmigt. Die neue Strategie soll für die gesamte Stadt Schlieren inklusive der Schule gelten.

Im Erarbeitungsprozess habe sich gezeigt, dass sich das Leitbild und die Stossrichtungen von Verwaltung und Schule decken, heisst es weiter in der Mitteilung. Die organisatorische Zusammenführung der Betriebe der ICT werde zudem möglich, weil mit der technischen Infrastrukturanpassung in den Schulanlagen und der Glasfaseranbindung über ein stadteigenes Netz die Hürden bei der Technik weggefallen sind.

Aus dem neuen Leitbild werden die Stossrichtungen für die künftige Entwicklung der ICT abgeleitet. Bis Ende 2018 soll der Stadtrat die genaue Umsetzungsplanung verabschieden. Bis Ende 2019 soll die Erarbeitung des konkreten Betriebskonzepts erfolgen sowie dem Stadtrat und der Schulpflege die Neuorganisation der Informationstechnologie in Schlieren vorgelegt werden.

Die bisherigen Kosten der ICT-Strategie belaufen sich auf 28 000 Franken. Im November 2016 bewilligte der Stadtrat einen Kredit von 45 000 Franken. Damit bleiben noch 17 000 Franken für die Ausarbeitung des Betriebskonzepts. (az)