Spreitenbach
Littering-Situation verschlechtert sich: Nun will die Gemeinde eine Bauamt-Stelle mehr

Die Arbeitslast des Spreitenbacher Bauamts steigt weiter an. Das liegt insbesondere am Littering und dem «Verhalten der Menschen im öffentlichen Raum». Nun soll eine weitere Stelle geschaffen werden.

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Überall im Limmattal ist Littering zu einem Problem geworden - so auch in Geroldswil. (Archivbild)

Überall im Limmattal ist Littering zu einem Problem geworden - so auch in Geroldswil. (Archivbild)

zvg

Heute hat das Spreitenbacher Bauamt acht Mitarbeitende, nun soll eine zusätzliche Vollzeitstelle hinzukommen, wie die Gemeinde mitteilte. Das hat auch mit dem vielen Littering im Dorf zu tun.

Die Arbeiten des Bauamts reichen von der Reinigung der Strassen und Gehwege über die Pflege der Rabatten bis hin zur Reinigung der öffentlichen WC-Anlagen. In den letzten Jahren sei der Aufwand zur Erledigung dieser Aufgaben wesentlich gestiegen, schreibt nun die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Weiter heisst es:

«Dazu beigetragen haben zum Beispiel das Bevölkerungswachstum sowie das Verhalten der Menschen im öffentlichen Raum, welche mehr Abfälle achtlos wegwerfen und so einen Spezialreinigungsaufwand verursachen.»

Auch die Einführung der Sackgebühr in Spreitenbach habe zu einem vermehrten Aufwand geführt, denn seither komme es häufiger vor, dass manche Einwohnerinnen und Einwohner ihre Abfälle in öffentlichen Abfallbehältnissen deponieren. Ausserdem seien auch neue öffentliche Grünanlagen erstellt worden, die zu unterhalten sind.

«Um die immer grössere Arbeitslast bewältigen zu können», wird nun der Gemeindeversammlung vom 23. November eine zusätzliche Vollzeitstelle fürs Bauamt beantragt. (liz)

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