Die durchschnittlichen Fallkosten der Zürcher Spitäler sind 2010 nicht weiter gestiegen. In den nichtuniversitären Spitälern sind sie gar leicht gesunken. Die 17 Züricher Spitäler behandelten im stationären Bereich im letzten Jahr gut 185‘800 Fälle. Das sind 2,5 Prozent mehr als 2009.

Bei den Kosten zeigen sich weiterhin grosse Unterschiede. Von den nichtuniversitären Spitälern arbeitete das Kantonsspital Winterthur mit 7956 Franken pro Normfall im Jahr 2010 am kostengünstigsten, knapp gefolgt vom GZO Spital Wetzikon mit 7977 Franken und dem «Limmi» mit 8063 Franken (siehe Tabelle). Im Vergleich mit Winterthur waren die Fallkosten im Stadtspital Triemli und im Paracelsus-Spital mit 9909 Franken beziehungsweise 10‘794 Franken wesentlich höher; und zwar um 25 Prozent beziehungsweise um 35 Prozent.

In den drei universitären Zürcher Spitälern ergaben sich 2010 Fallkosten von durchschnittlich 10‘374 Franken. Damit besteht immer noch ein deutlicher Kostenunterschied zu den nichtuniversitären Spitälern. Mit Fallkosten von 9175 Franken arbeitete die Uniklinik Balgrist auch 2010 unter den universitären Spitälern am kostengünstigsten. Im Universitätsspital Zürich betrugen die Fallkosten 10‘364 Franken. Am höchsten fielen die Fallkosten aufgrund seiner spezifischen Ausgangslage im Kinderspital Zürich mit 12‘094 Franken aus.