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Spielhöfler-Genossenschaft: «Spielplatz wurde nie infrage gestellt»

Die Genossenschaft «Im Spilhöfler» bringt trotz dem Ausbau der Alterssiedlung ein neues Projekt vor. Durch das Vorpreschen der Genossenschaft kommt der gleichnamige Spielplatz in Bedrängnis.

Flavio Fuoli
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Limmattaler Zeitung

Der Spielplatz «Im Spielhöfler» kommt wegen des Ausbauvorhabens der gleichnamigen Genossenschaft, welche Alterswohnungen betreibt, in Bedrängnis. Das Ausbauvorhaben betrifft neue Alterswohnungen, die sehr begehrt sind. Auf dem Land, welches die Genossenschaft im Baurecht von der Gemeinde erhielt, befindet sich der Spielplatz. Engagierte Eltern zeigten sich kürzlich besorgt (siehe az Limmattaler Zeitung vom 5.8.2011), der seit rund 30 Jahren bestehende Spielplatz, ebenfalls auf Gemeindeland, könnte der neuen Überbauung weichen.

«Nie zur Diskussion gestanden»

Die Genossenschaft gib Entwarnung. «Wir haben den Kinderspielplatz nie infrage gestellt», beteuert Susanne Peretti, die Betriebsleiterin der Genossenschaft. Und dies, obwohl die Situation darum wegen der Jugendlichen am Wochenende nicht einfach sei. Einschränkungen könnte es höchstens während der Bauphase geben, erklärt Peretti gegenüber der az Limmattaler Zeitung weiter. Als vonseiten der Eltern Unruhe aufgekommen sei, sei man mit dem Gemeinderat zusammen gesessen und habe auf dem Plan provisorisch einen Spielplatz eingezeichnet, welche in der Baueingabe enthalten sei.

Unabhängiges Konzept

Weiter erklärt Peretti, dass der Ausschuss der Genossenschaft beschlossen habe, auf eigene Kosten ein Konzept von einer unabhängigen Stelle ausarbeiten zu lassen, welche einen möglichen Neubau berücksichtigt. Den Auftrag erhalten habe die Firma Kienastland, die aufzeigen sollte, ob es möglich ist, dass die Gebäude der Genossenschaft und der Kinderspielplatz aneinander vorbei kommen. Der vorliegende Plan sehe nun einen gegenüber den Häusern abgegrenzten Spielplatz vor, der beispielsweise einen Hügel beinhalte. «Der Plan zeigt eine gute Trennung von Anwohnern und Kindern», so Peretti. Und: «Für uns ist klar, es gibt einen 1:1-Realersatz. Das Projekt wird besser und sicher nicht kleiner.»

Sie betont noch einmal, die Genossenschaft sei nicht gegen den Spielplatz und man suche das Gespräch mit der anderen Seite. Es sei wohl so, dass sich die Bewohner manchmal gestört fühlen würden, doch sei dies nur an wenigen Tagen im Jahr der Fall. «Wir wollen eine gute, einvernehmliche Lösung erreichen und nicht alt gegen jung aufbringen.