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Sozialplan für Schliessung der NZZ-Druckerei steht

Nach der angekündigten Schliessung der NZZ-Druckerei in Schlieren haben sich die Sozialpartner auf einen Sozialplan geeinigt. Dieser soll die wirtschaftlichen Folgen für die Mitarbeitenden mildern, die von der Schliessung betroffen sind.

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Die wirtschaftlichen Folgen der Schliessung sollen für die betroffenen Mitarbeiter gemildert werden. (Archivbild)

Die wirtschaftlichen Folgen der Schliessung sollen für die betroffenen Mitarbeiter gemildert werden. (Archivbild)

Keystone

Der Sozialplan sieht gemäss Communiqué vom Freitag unter anderem eine Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung von betroffenen Mitarbeiter vor. Dazu zählen etwa ein Job-Center in Schlieren und Beiträge für Aus- und Weiterbildungen. Weiter sind im Sozialplan Frühpensionierungen, eine Abgangsentschädigung sowie ein Fonds für individuelle Härtefälle vorgesehen.

Beteiligt an den Sozialplanverhandlungen waren Vertreter der Betriebskommission Schlieren, der NZZ-Personalkommission, der Gewerkschaft Syndicom sowie der NZZ-Mediengruppe. Der am Donnerstag unterzeichnete Plan sei dank der "raschen und einvernehmlichen Vorgehensweise aller Beteiligten" zustande gekommen, hiess es in der gemeinsamen Mitteilung der Sozialpartner.

Die NZZ hatte im vergangenen November die Schliessung der Druckerei auf Mitte 2015 angekündigt. Nachdem der Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung Alternativszenarien der Arbeitnehmervertretungen geprüft hatten, gaben sie Anfang Februar den definitiven Entscheid zur Schliessung bekannt.

Für das Druckzentrum in Schlieren mit 184 Arbeitsplätzen wären laut NZZ Ersatzinvestitionen in zweistelliger Millionenhöhe nötig gewesen. Diese liessen sich wegen rückläufiger Auflagen und der Margenerosion bei Drittaufträgen wirtschaftlich nicht rechtfertigen, begründete das Unternehmen den Entscheid.

Die "Neue Zürcher Zeitung" und die "NZZ am Sonntag" werden ab Mitte Jahr im Druckzentrum Zürich der Konkurrentin Tamedia gedruckt. Die zwei Druckereien der NZZ-Mediengruppe in Winkeln SG und Adligenswil LU werden weiterbetrieben.