Schlieren

Soulsänger Seven wurde wie ein Superstar gefeiert

2500 Fans groovten und schwoften bis spät in die Nacht zum Seven-Sound. Der Aargauer Soulsänger zeigte sich am Schlierefäscht denn auch von der besten Seit - von der ersten bis zur letzten Minute seines Konzerstes.

Fast wie mit einem Urknall eröffnete «Seven» sein Konzert auf der Live-im-Park Bühne am Schlierefäscht 2011. Die über Schlieren hereinbrechende Nacht wurde augenblicklich von einem extravaganten Lichtermeer und grooviger Musik geflutet, so dass jeder Besucher hellwach war und nicht mehr stillstehen konnte. Ganz vorne an der Bühne postierten sich die Hardcore-Fans des gebürtigen Aargauers, die einmal mehr von seiner perfekten Bühnenpräsenz mitgerissen und ganz aus dem Häuschen gerieten. «Es ist ein geiles Gefühl, wenn man an einem Donnerstagabend vor so vielen Fans auftreten kann», meinte Seven nach seinem 100 Minuten Sommer-Party-Programm.

Im Genre Rhythm and Blues und Soul ist «Seven» zu Hause und man hat das Gefühl, dass er aus der Bühne sein eigenes Wohnzimmer kreiert. Dann fühlt sich der smarte Musiker wohl und kann wie bisher seinem Bauch und seiner Kreativität vertrauen. «Bei einem solchen Event wie am Schlierefäscht kommen die Besucher mit einer anderen Erwartungshaltung. Diejenigen, die mich nicht oder nur vom Hören sagen kennen, kann ich nur begeistern, wenn ich vom ersten Moment an Vollgas gebe», verrät Seven weiter. Und dass der heute 33 jährige Musiker genau dies beherrscht, sah man von der ersten bis zur letzten Sekunde seines Auftrittes. Denn selbst nach der zweiten Zugabe hatte das Publikum noch nicht genug vom «Seven-Sound».

«Das Konzert von Seven ist der absolute Hammer. Seine Show, diese Party mit all den vielen Menschen hier ist einfach gewaltig», sagte Bea, die auch noch lange nach Konzertende am Grooven war. Auch Co-Präsident Hans Streuli von der Wirtschaftskammer Schlieren, die das Engagement von Seven unterstützte, tänzelte den ganzen Abend leichtfüssig zu dessen Musik.

«Es war ein voller Erfolg, perfekter geht es kaum», sagte Streuli strahlend. Mitten im Konzert animierte «Seven» die drei Moderatoren vom Zirkus Muggs zu einer spontanen Polonaise durch das Publikum und praktisch nonstop schwenkten die Fans die Arme und klatschten rhythmisch im Takt mit. «Seven» verstand es, seine Fans zu verzücken und die, die ihn zum ersten Mal live sahen, zu begeistern. So war es nicht verwunderlich, dass die Autogramm- und Fotowünsche seiner Fans kaum ein Ende nehmen wollten. «Seven» ist ein Künstler, der sein Metier beherrscht: «Der Erfolg stellt sich nur ein, wenn man ständig daran arbeitet und mit dem Erfolg sein Produkt weiter verbessert».

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