Zürich-Mülligen
Solarkraftwerk in Betrieb: Die Post ist jetzt auch eine Stromerin

Die Post hat ihr Solarkraftwerk auf dem Dach des Briefverteilzentrums Mülligen am Stadtrand von Zürich in Betrieb genommen. Mit einer Panel-Fläche von 8000 Quadratmetern ist sie eine der grössten Fotovoltaik-Anlagen der Schweiz.

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Blick aufs Solarkraftwerk in Mülligen

Blick aufs Solarkraftwerk in Mülligen

Keystone

Diese grösste von rund 20 geplanten Anlagen dieser Art wird jährlich Strom für 370 Schweizer Haushalte (1300 Megawattstunden) produzieren, wie die Schweizerische Post mitteilte. Bereits im letzten Dezember wurde eine kleinere Solaranlage in Yverdon-les-Bains in Betrieb genommen.

Fotovoltaik-Anlagen auf dem Paketzentrum Frauenfeld und an Poststandorten in Sion, Daillens VD, Genf, Niederbipp BE, Bern und Härkingen SO folgen im Laufe des Jahres. Nach Abschluss aller Projekte werden jedes Jahr rund 6600 Megawattstunden Solarstrom ins Netz eingespeist werden, wie die Post schreibt.

Seit 2008 deckt die Post gemäss Communiqué ihren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien, seit 2012 vollständig aus der Schweiz. Mit dem Einsatz von über 4000 Elektrorollern und 156 Biogasfahrzeugen in der Brief- und Paketzustellen sowie Hybrid- und wasserstoffbussen bei PostAuto setze sich die Post auch darüber hinaus aktiv für den Klimaschutz ein.

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