Dass Schlieren viele Privatpersonen anzieht, die in der Stadt wohnen wollen, steht ausser Frage. Wie aber steht es um die Attraktivität der Stadt für Firmen?
Derzeit ist ein parlamentarischer Vorstoss hängig, der verlangt, dass die Stadt eine Kleingewerbezone schafft, um Dienstleistern und Handwerkern eine neue Heimat zu bieten.

Und noch immer gibt es in Schlieren Leerstände in Gewerbegebäuden. So oder so wird das Thema Wirtschaft auch den Wahlkampf um die Sitze im Schlieremer Stadtrat prägen. Die Limmattaler Zeitung fragt die acht Kandidierenden, die sich am 9. Februar für das siebenköpfige Gremium zur Wahl stellen:

Müsste man die Stadt als Wirtschaftsstandort fördern, und wenn ja: wie?

«Der Wirtschaftsstandort Schlieren muss gefördert werden. Die Verkehrsüberlastung unserer Region verlangt ein Umdenken. Mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort, Erhalt des ortsansässigen Gewerbes und Detailhandels. So soll etwa der freie Schwellenwert des Submissionsrechts ausgenutzt und so die einheimische Wirtschaft, das Gewerbe und der Detailhandel berücksichtigt werden.»

Pierre Dalcher (SVP), neu

«Der Wirtschaftsstandort Schlieren muss gefördert werden. Die Verkehrsüberlastung unserer Region verlangt ein Umdenken. Mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort, Erhalt des ortsansässigen Gewerbes und Detailhandels. So soll etwa der freie Schwellenwert des Submissionsrechts ausgenutzt und so die einheimische Wirtschaft, das Gewerbe und der Detailhandel berücksichtigt werden.»

«Die Stadt Schlieren ist bereits ein sehr attraktiver Wirtschaftsstandort. Es bleibt die Frage: «Was können wir tun, um erfolgreiche Unternehmen anzuziehen und zu halten?» Eine Stadt braucht exzellente Infrastruktur, Dienstleistungen, Wirtschafts- und Wohnstruktur sowie eine besondere Atmosphäre. Es braucht aber auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis von Steuern, Abgaben und den dafür gebotenen öffentlichen Diensten.»

Markus Bärtschiger (SP), bisher

«Die Stadt Schlieren ist bereits ein sehr attraktiver Wirtschaftsstandort. Es bleibt die Frage: «Was können wir tun, um erfolgreiche Unternehmen anzuziehen und zu halten?» Eine Stadt braucht exzellente Infrastruktur, Dienstleistungen, Wirtschafts- und Wohnstruktur sowie eine besondere Atmosphäre. Es braucht aber auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis von Steuern, Abgaben und den dafür gebotenen öffentlichen Diensten.»

«Die vielen Arbeitsplätze in Schlieren zeigen heute bereits, dass die Stadt für die Wirtschaft attraktiv ist. Die vom Parlament beschlossene Steuersenkung wird auch positiv wahrgenommen. Es gilt in Schlieren, das Gleichgewicht zwischen Attraktivität für die Wirtschaft und für die Bevölkerung zu finden. Meine Meinung ist: gute Bedingungen für die Wirtschaft ja, aber nicht auf Kosten unserer Wohnqualität.»

Bea Krebs (FDP), bisher

«Die vielen Arbeitsplätze in Schlieren zeigen heute bereits, dass die Stadt für die Wirtschaft attraktiv ist. Die vom Parlament beschlossene Steuersenkung wird auch positiv wahrgenommen. Es gilt in Schlieren, das Gleichgewicht zwischen Attraktivität für die Wirtschaft und für die Bevölkerung zu finden. Meine Meinung ist: gute Bedingungen für die Wirtschaft ja, aber nicht auf Kosten unserer Wohnqualität.»

«Wirtschaftsförderung ist eine ständige Aufgabe mit hoher Priorität. Mit Wirtschaftsförderer Albert Schweizer ist Schlieren seit Jahren in diesem Bereich sehr aktiv und die Stadt darf stolz darauf sein, was bis jetzt erreicht wurde. Wichtig ist es dazu, zu wissen, was Schlieren anbieten kann und was nicht. Bedürfnisse von Firmen sollte man genau kennen und wissen, wie man Schlierens Vorteile an den Mann oder die Frau bringt.»

Stefano Kunz (CVP), neu

«Wirtschaftsförderung ist eine ständige Aufgabe mit hoher Priorität. Mit Wirtschaftsförderer Albert Schweizer ist Schlieren seit Jahren in diesem Bereich sehr aktiv und die Stadt darf stolz darauf sein, was bis jetzt erreicht wurde. Wichtig ist es dazu, zu wissen, was Schlieren anbieten kann und was nicht. Bedürfnisse von Firmen sollte man genau kennen und wissen, wie man Schlierens Vorteile an den Mann oder die Frau bringt.»

«Mit 14 000 Arbeitsplätzen und einigen internationalen Firmen scheint Schlieren als Wirtschaftsstandort schon recht attraktiv zu sein. Wirtschaftsförderung bleibt aber eine ständige Aufgabe. Geschäfte, die hier angesiedelt sind oder ihren Sitz nach Schlieren verlegen möchten, müssen gut begleitet sein. Als Prinzip muss gelten, dass es bei der Raumbeschaffung zuerst darum geht, vorhanden Leerstände aufzufüllen, bevor neuer Gewerberaum gebaut wird.»

Toni Brühlmann-Jecklin (SP), bisher

«Mit 14 000 Arbeitsplätzen und einigen internationalen Firmen scheint Schlieren als Wirtschaftsstandort schon recht attraktiv zu sein. Wirtschaftsförderung bleibt aber eine ständige Aufgabe. Geschäfte, die hier angesiedelt sind oder ihren Sitz nach Schlieren verlegen möchten, müssen gut begleitet sein. Als Prinzip muss gelten, dass es bei der Raumbeschaffung zuerst darum geht, vorhanden Leerstände aufzufüllen, bevor neuer Gewerberaum gebaut wird.»

«Seit mehr als 10 Jahren überlassen wir in Sachen Wirtschaftsförderung nichts dem Zufall. Mit Albert Schweizer verfügt die Stadt über einen Standortförderer erster Güte. Aus den Bestrebungen, Leerstand an Gewerbeflächen zu vermindern, entwickelten sich erfolgreiche Cluster. Die Offenheit für innovative Ideen, wirtschaftsfreundliche Bedingungen und unkomplizierte Abwicklungen fördern die Attraktivität. Mit der Senkung des Steuerfusses geht die Erfolgsgeschichte weiter.»

Manuela Stiefel (FDP), bisher

«Seit mehr als 10 Jahren überlassen wir in Sachen Wirtschaftsförderung nichts dem Zufall. Mit Albert Schweizer verfügt die Stadt über einen Standortförderer erster Güte. Aus den Bestrebungen, Leerstand an Gewerbeflächen zu vermindern, entwickelten sich erfolgreiche Cluster. Die Offenheit für innovative Ideen, wirtschaftsfreundliche Bedingungen und unkomplizierte Abwicklungen fördern die Attraktivität. Mit der Senkung des Steuerfusses geht die Erfolgsgeschichte weiter.»

«Ich halte Schlieren dank geschicktem und kompetentem Standort-Marketing der Stadt als Wirtschaftsstandort für gut aufgestellt. Die Ansiedelung neuer Unternehmen beweist es. Tragbare Steuern, Nähe zu Zürich, gute Verkehrsverbindungen sind ein Plus. Ich wünschte mir, dass für diejenigen, die hierher arbeiten kommen, Schlieren als Stadt noch etwas attraktiver würde, und dass die Marke Schlieren als «Energiestadt» noch mehr zum Tragen käme.»

Nikolaus Wyss (GLP), neu

«Ich halte Schlieren dank geschicktem und kompetentem Standort-Marketing der Stadt als Wirtschaftsstandort für gut aufgestellt. Die Ansiedelung neuer Unternehmen beweist es. Tragbare Steuern, Nähe zu Zürich, gute Verkehrsverbindungen sind ein Plus. Ich wünschte mir, dass für diejenigen, die hierher arbeiten kommen, Schlieren als Stadt noch etwas attraktiver würde, und dass die Marke Schlieren als «Energiestadt» noch mehr zum Tragen käme.»

«In Sachen Wirtschaft sind wir heute schon sehr gut aufgestellt. Schlieren muss aber weiterhin positiv im Gespräch bleiben, was die Stadtentwicklung betrifft. Wichtig ist es daher, der Stelle Standortförderung weiterhin grosses Gewicht zu geben und die guten Kontakte zur Wirtschaft zu pflegen.»

Christian Meier (SVP), bisher

«In Sachen Wirtschaft sind wir heute schon sehr gut aufgestellt. Schlieren muss aber weiterhin positiv im Gespräch bleiben, was die Stadtentwicklung betrifft. Wichtig ist es daher, der Stelle Standortförderung weiterhin grosses Gewicht zu geben und die guten Kontakte zur Wirtschaft zu pflegen.»