Unterengstringen

So soll die Jubiläumsdividende verwendet werden: Unterengstringen plant Pumptrack-Anlage und Ortsgeschichteweg

Soll bald permanent in Unterengstringen stehen: Ein Pumptrack, wie er letzten Sommer auf dem Schulhausareal Büel stand.

Soll bald permanent in Unterengstringen stehen: Ein Pumptrack, wie er letzten Sommer auf dem Schulhausareal Büel stand.

Der Ideenwettbewerb für die ZKB-Jubiläumsdividende ist zu Ende - zwei Ideen haben den Wettbewerb für sich entschieden.

Der Unterengstringer Gemeinderat hat entschieden, welchen Projekten die Jubiläumsdividende der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zugutekommt. Von den insgesamt 118500 Franken sollen 63500 Franken für den Bau eines Pumptracks aufgewendet werden. Die restlichen 55000 Franken sollen in die Gestaltung eines Ortsgeschichteweges investiert werden.

Der Gemeinderat hatte Anfang März einen Ideenwettbewerb zur Verwendung der Dividende gestartet. Bis am 30.April konnten Unterengstringerinnen und Unterengstringer Ideen einreichen. Laut Gemeindeschreiber Pascal Brun sind bis zum Einsendeschluss 13 verschiedene Projektvorschläge eingegangen: «Neun Personen haben Ideen eingereicht. Von einer Velobrücke über die Limmat bis zu diversen Projekten für sportliche Anlagen haben wir alles erhalten.» Der Gemeinderat, so Brun, habe das Geld aber in realistische Projekte investieren wollen. In solche, die ohne den Zustupf der ZKB nicht realisiert würden. Zudem solle die ganze Gemeinde profitieren. Mit dem Pumptrack und dem Ortsgeschichteweg werden diese Vorgaben laut Gemeinderat am besten erfüllt.

Bereits letzten Sommer stand auf der Unterengstringer Primarschulanlage Büel ein temporärer Pumptrack zur Verfügung. Das Elternforum hatte die Wellenbahn damals ins Limmattal geholt. Unterengstringen konnte dank Losglück als einer von 18 Orten am kantonalen Projekt «pumptrack.zh» teilnehmen, das 2019 startete. Der Vorschlag für einen permanenten Velo-Pumptrack wurde nun von der IG Pumptrack eingereicht.

Projektierung soll nach den Sommerferien starten

Wo die Anlage stehen wird, ist noch offen. Keine der zu Verfügung stehenden Standorte habe den Gemeinderat überzeugen können, so Brun. Zudem reiche die ZKB-Dividende für den Bau einer solchen Anlage nicht aus. Selbst bei einem möglichen Zuschuss des kantonalen Sportamtes wäre noch zu wenig Geld vorhanden. Bei einem Gespräch zwischen den Gemeindepräsidenten von Unterengstringen und Weiningen habe sich aber gezeigt, dass auch in Weiningen ein Interesse an einer Pumptrack-Anlage vorhanden sei. Deshalb hätten sich die Gemeindepräsidenten darauf geeinigt, eine gemeinsame Anlage in Weiningen zu projektieren, die auch von Unterengstringen aus einfach zu erreichen ist. Es sei geplant, dass eine Arbeitsgruppe mit Vertretern beider Gemeinden nach den Sommerferien ein gemeinsames Projekt ausarbeite.

Der Ortsgeschichteweg ist ein Vorschlag von Daniel Williman. Dabei soll es sich um eine Wander- oder Veloroute durch Unterengstringen handeln, bei der Passanten etwas über die Geschichte Unterengstringens erfahren können. An verschiedenen Punkten der Route sollen Stelen mit Informationen und allenfalls QR-Codes aufgestellt werden. Laut Brun will man mit den QR-Codes zusätzliche Informationen liefern und etwas Neues bieten: «Es sollen sowohl Einwohner von Unterengstringen als auch Leute von ausserhalb die Geschichte der Gemeinde kennen lernen. Im Rahmen des Projektes können wir zudem die Unterengstringer Chronik aufarbeiten.»

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