Schlieren
So schön sind die Jahrgangstreffen: Am Schlierefäscht treffen sich Altbekannte zum Znacht

Die Jahrgangstreffen am Schlierefäscht vereinen Freunde von früher. Am Montagabend kamen die Jahrgängerinnen und Jahrgänger von 1944 und älter zusammen.

Sebastian Schuler
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Jahrgangstreffen Schlierefäscht
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 Alfred Huber ist mit seinen 95 Jahren einer der ältesten Teilnehmer am «Widerluege».
 Sie haben denselben Jahrgang: Alt-Gemeinderat Jürg Brem und Alphons Hintermann sind beide 1944 zur Welt gekommen.
 Der 88-jährige Heiri Lüthi freut sich besonders, seine alten Schulkolleginnen wieder zu sehen.
 «Es hat mich wundergenommen, wer alles kommt», sagt der 77-jährige Alt-Gemeinderat Walter Artho.
 «Statt einer Klassenzusammenkunft treffen wir uns einfach hier», sagt die 83-jährige Liselotte Schuppisser.
 Verena Ruf-Binder wohnt zwar nicht mehr in Schlieren, kommt zum Turnen aber regelmässig wieder her.
 Fritz Liechti ist aus Deutschland ans Schlierefäscht angereist.

Jahrgangstreffen Schlierefäscht

Sebastian Schuler

Das Festzelt ist gut gefüllt, als sich Jürg Zahner vom Schlierefäscht-OK mit einem klingenden Weinglas Gehör verschafft und den Anwesenden spannende Gespräche wünscht. Auch an der diesjährigen Ausgabe des Stadtfests finden unter dem Motto «Widerluege» an verschiedenen Abenden Jahrgangstreffen statt. Am Montagabend versammelten sich in der Faustballer-Trattoria zahlreiche Frauen und Männer mit dem Jahrgang 1944 und älter, die in Schlieren aufgewachsen sind oder sonst einen Bezug zur Stadt haben. «Die Treffen bieten eine Gelegenheit, sich nach Jahren wiederzusehen und auszutauschen», sagt Zahner. Im Vorfeld mussten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anmelden. «So konnten wir planen, in welchem Festzelt die jeweiligen Treffen stattfinden.»

Für Daniel Laubi, den Präsidenten vom Faustball STV Schlieren, stand schnell fest, dass der Verein seine Trattoria zur Verfügung stellt. «Wir rechneten mit 120 Jahrgängerinnen und Jahrgängern. Genug Essen und Getränke für die vielen Gäste haben wir auf jeden Fall», sagt er. Einer der Gäste ist Heiri Lüthi. Der 88-Jährige wurde von seiner Frau ans Schlierefäscht gefahren und wird danach wieder von ihr abgeholt. «Bei einem ihrer Anlässe machen wir es dann umgekehrt», sagt er und lacht. Fritz Liechti ist aus dem Ausland an das Jahrgangstreffen angereist. Der 75-Jährige ist in Schlieren aufgewachsen und wohnt mittlerweile in Deutschland. Dies soll aber nicht sein einziger Besuch am Schlierefäscht bleiben. «Die Chancen stehen hoch, dass ich wiederkomme.»